Reingehört bei Österreichische Post
Zum Paket-Bereich meint IR-Chef Harald Hagenauer im börsenradio-Interview: "Das Wachstum im Paketbereich geht weiter. Wir lieben alle die Bequemlichkeit und bestellen von zuhause aus, nun kann man die Pakete auch von Zuhause abholen lassen. Das Wachstum kommt im Paket-Geschäft u.a. von chinesischen Anbietern. Viele Leute weichen in Zeiten der Inflation auf Billigprodukte aus. Unser Paket-Portfolio ist am Wachsen und kann durch die hohe Qualitätsdichte gehalten werden. Wir können vor allem in ländlichen Raum wachsen und erwarten uns eine weitere Steigerung im Paketbereich."
Zu den Kosten: "In Zeiten wie diesen spüren wir alle einen Kostenauftrieb, dem wir durch verbesserte Prozesse begegnen aber auch durch Kosten-Weitergabe kompensieren. Wenn wir als Unternehmen weiter erfolgreich sein wollen und weiter investieren wollen, dann müssen wir die Kosten weitergeben."
Zur Lage beim türkischen Unternehmen Aras Kargo: "In der Türkei gibt es Inflationsraten, die je nach Quartal zwischen 30 und 100 Prozent ausmachen. Das verursacht Kostenauftriebe und Währungsturbulenzen. Wir haben damit Volatilität in die Bilanzierung bekommen. Unsere Mannschaft in der Türkei managet das aber sehr gut. Wir sind es gewohnt, dort Kostensteigerungen sehr rasch in die Produktpreispolitik einfließen zu lassen und haben es in der Türkei geschafft, eine Ergebnis-Marge von rund 10 Prozent zu erreichen, das ist sehr gut. Das Gebot der Stunde ist es, monatlich seine Cashbestände auch in Hard currency zu haben. Wir wollen schließlich auch wieder eine Dividende zahlen."
https://boersenradio.at/page/brn/42348/
Reingehört bei Rosenbauer
Im börsenradio-Interview meint Rosenbauer CEO Sebastian Wolf zum Produktmix und zu Preisanpassungen: "Wir haben vor allem mehr Umsätze im Nicht-Fahrzeug-Bereich gemacht, also bei Ausrüstung, Komponenten und im Service-Bereich. Im 1. Halbjahr haben wir zwar weniger Fahrzeuge ausgeliefert, aber aufgrund der Preisanpassungen trotzdem mehr Umsatz erzielt. Die Lieferketten sind besser als im letzten Jahr, wir haben aber immer noch Probleme, die Fahrgestelle so zu bekommen, wie wir sie gerne hätten. Ca. jedes zweite Fahrgestell ist noch zu spät. Das erfordert Flexibilität und die haben wir und auch unsere Mitarbeiter. Sich darauf einzustellen, ist aber die neue Normalität. Wir stellen uns u.a. mit Vorratsfahrzeugen darauf ein. In unserer Branche ist noch keine Rezession in Sicht, wir haben sehr gute Auftragseingänge, sind aber Spät-Zykliker und beobachten die Situation sehr genau."
https://boersenradio.at/page/brn/42357/
(Der Input von boersen radio.at für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 14.08.)
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