Reingehört bei Frequentis: Im Interview mit Börsenradio.at erklärt Frequentis-CEO Norbert Haslacher, warum in den Zahlen des Unternehmens keine Corona-Delle sichtbar ist: "Wir sind in einer krisenresistenten Branche tätig. Unsere Kunden sind zu über 90 Prozent Behörden, die planen sehr langfristig und auch die Aufträge sind langfristig. Zudem müssen sicherheitskritische Infrastrukturen auch in Pandemie-Zeiten laufen und verfügbar sein. Insofern hat uns die Pandemie bei weitem nicht so hart getroffen wie andere Industrien". Es habe aber sehr wohl die eine oder andere Verschiebung von Vergaben gegeben, "weil viele unserer Kunden in Lockdowns waren und das Personal wegen Ausfällen eingeschränkt war", so Haslacher.
Die drei von der L3 Harris übernommenen Einheiten haben 2021einen Umsatzbeitrag von 19 Mio. Euro geliefert, Ziel sind in diesem Jahr 30 Mio. Euro. Das Cashout für die drei Unternehmen lag bei 16,5 Mio. Euro. Hinsichtlich Konflikt zwischen Russland und Ukraine gibt es laut Haslacher direkt so gut wie gar keine Auswirkungen, da in der Region weniger als 1 Prozent des Umsatzes erreicht wird. "Indirekt kann es dazu führen, dass aufgrund der hohen Inflation, die Staaten andere Prioritäten hinsichtlich Ausgaben setzen". Bisher gebe es zwar hinsichtlich der angekündigten Sicherheits-Aufrüstungen der Staaten einige Anfragen, aber eine konkreten Aufträge aus dem Militär-Bereich.
Grundsätzlich habe man für 2022 einen guten Blick auf die Investitionsvorhaben, die Kunden umsetzen wollen. "2022 gibt uns hinsichtlich Pipeline und Auftragssituation ein gutes Gefühl, dass wir ein weiteres Wachstum bewerkstelligen können". Die Marge soll im Bereich 6 bis 8 Prozent liegen. Dazu beitragen soll weiterhin das tiefere Niveau bei Messen und Reisen, aber auch der steigende Softwarebereich, "je höher der Software- und Lizenzanteil, desto höher die Marge", erklärt Haslacher.
Frequentis ( Akt. Indikation: 29,20 /29,50, -2,17%)
(Der Input von boersen radio.at für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 06.04.)
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