Der Karton-Konzern Mayr-Melnhof Gruppe konnte im 1. Quartal 2022 bei den Margen wieder aufholen. Die konsequente Umsetzung notwendiger Preiserhöhungen sowie anhaltend starke Nachfrage in beiden Divisionen machten dies möglich, wie das Unternehmen betont. Die Umsatzerlöse stiegen aufgrund der jüngsten Akquisitionen und der Weitergabe der Kostensteigerungen auf 1.060,4 Mio. Euro und lagen damit um 419,1 Mio. Euro über dem Vergleichswert des Vorjahres (Q1 2021: 641,3 Mio. Euro). Das betriebliche Ergebnis lag mit 111,1 Mio. Euro um 49,9 Mio. Euro über dem Vorjahreswert (Q1 2021: 61,2 Mio. Euro). Die Operating Margin des Konzerns erhöhte sich somit auf 10,5 Prozent (Q1 2021: 9,6 Prozent). Der Periodenüberschuss stieg um 35,6 Mio. Euro auf 79,5 Mio. Euro (Q1 2021: 43,9 Mio. Euro). Einen konkreten Ausblick auf das laufende Jahr gibt es nicht. Aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten, insbesondere infolge möglicher Unterbrechungen in der Supply Chain, sei eine Einschätzung für das laufende Jahr aktuell nicht möglich, so das Unternehmen.
Es gibt aber seitens der Raiffeisen Research-Analysten eine Indikation für das Ergebnis. Die Analysten meinen: "Mayr-Melnhof hat ein überzeugendes Jahresauftaktquartal präsentiert. Insgesamt scheint es dem Konzern gut zu gelingen, die Belastungen aus höheren Kosten für Energie, Altpapier, Transport, etc. zu kompensieren. Nach dem Q1 erscheint unsere EBIT-Prognose für das GJ 2022 von 353 Mio. Euro mehr als gut untermauert. Als kurzfristiges Risiko sehen wir mögliche Wertberichtigungen auf das Anlagevermögen in Russland und Ukraine". Die letzte Empfehlung von Raiffeisen Research zur Aktie von Mayr-Melnhof lautet Kauf.
Mayr-Melnhof ( Akt. Indikation: 172,00 /173,00, 0,76%)
Aufgrund des Kontrollwechsels (CPI hält mehr als 50 Prozent) kommt es bei der Immofinanz zu einem Liquiditätsbedarf aufgrund von Rückzahlungen an Anleiheninhabern. Bis 25. April haben Inhaber der Unternehmensanleihe mit Laufzeit 2023 ein Nominale von 295,7 Mio. Euro sowie der Unternehmensanleihe mit Laufzeit 2027 ein Nominale von 262,2 Mio. Euro zum Rückkauf angedient. Die Rückzahlung wird laut Immofinanz aus liquiden Mitteln der Immofinanz bedient. Die Höhe des Liquiditätsabflusses hat laut Immofinanz Auswirkungen auf den von der Gesellschaft gegebenen Ausblick zur Geschäftsentwicklung im Jahr 2022 in Bezug auf das Portfoliowachstum auf rund 6 Mrd. Euro, dem Ziel für den FFO 1 (vor Steuern) von mehr als 135 Mio. Euro und folglich auch auf die Höhe der Dividendenzahlungen für die Geschäftsjahre 2021 und 2022. Diese Guidance wird daher zurückgenommen und der Vorstand wird die voraussichtliche Geschäftsentwicklung neu bewerten, informiert die Gesellschaft.
Immofinanz ( Akt. Indikation: 22,98 /23,00, -0,04%)
Valneva hat eine Vereinbarung zur Aufstockung des Kapitalbetrags seiner bestehenden Fremdfinanzierungsvereinbarung in Höhe von 60 Mio. US-Dollar abgeschlossen. Des weiteren infomiert Valneva über Fortschritte beim Impfstoff gegen Borreliose. Gemeinsam mit Pfizer habe man positive pädiatrische Phase-2-Daten für den Impfstoffkandidaten gegen Borreliose, VLA15, erreicht, so das Unternehmen. Basierend auf diesen neuen Ergebnissen planen Valneva und Pfizer mit der Aufnahme von pädiatrischen Teilnehmern in ihre geplante Phase-3-Studie fortzufahren. Die Studie wird VLA15 bei Erwachsenen und Kindern ab 5 Jahren untersuchen und soll vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung im 3. Quartal 2022 beginnen.
Valneva ( Akt. Indikation: 13,37 /13,39, 3,32%)
Agrana ist zuversichtlich: Nach Abschluss der internen Werthaltigkeitsprüfungen erzielte das Frucht-, Stärke und Zucker-Unternehmen im Geschäftsjahr 2021|22 (1. März 2021 bis 28. Februar 2022) ein Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) von 24,7 Mio. Euro (Vorjahr: 78,7 Mio. Euro). Die Sondereinflüsse aus dem Ukraine-Krieg (großteils zahlungsunwirksame Aufwendungen aus Asset- und Goodwill-Wertberichtigungen/ Wertminderungen) betrugen -72,4 Mio. Euro. Das Ergebnis je Aktie ging auf -0,20 Euro (Vorjahr: 0,96 Euro) zurück. Die Umsatzerlöse der Gruppe betrugen 2.901,5 Mio. Euro (Vorjahr: 2.547,0 Mio. Euro). Trotz aller Herausforderungen ist Agrana gut in das neue Geschäftsjahr 2022|23 gestartet und erwartet für das erste Quartal 2022|23 eine sehr deutliche EBIT-Verbesserung. Für das Gesamtjahr 2022|23 wird ebenfalls mit einem sehr deutlichen Anstieg beim EBIT gerechnet. Beim Konzernumsatz wird von einem deutlichen Anstieg ausgegangen. Agrana erwartet auch, die insbesondere im Rohstoff- und Energiebereich deutlich gestiegenen Preise in neuen Kundenkontrakten weitergeben zu können.
Agrana ( Akt. Indikation: 17,10 /17,15, -0,72%)
Research: Die Analysten der Deutschen Bank bestätigen Verbund mit Halten und erhöhen das Kursziel von 94,0 auf 96,0 Euro.
Verbund ( Akt. Indikation: 99,90 /100,10, 1,37%)
(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 26.04.)
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