Von Jänner bis Juni 2021 verzeichnete die Wiener Börse Aktienumsätze von 38,90 Mrd. Euro (1. Halbjahr 2020 39,18 Mrd. Euro). Mit monatlich mindestens 6 Mrd. Euro Umsatz blieb das Handelsvolumen konstant hoch (durchschnittlicher Monatsumsatz: 6,5 Mrd. Euro). Für 83,3 Prozent des Börsenumsatzes sorgen internationale Handelshäuser. Die meistgehandelten österreichischen Aktien im 1. Halbjahr waren OMV (5,82 Mrd. Euro), Erste Group (5,68 Mrd. Euro), Verbund (4,54 Mrd. Euro), voestalpine (3,00 Mrd. Euro) und RBI (2,21 Mrd. Euro). Der Umsatzbeitrag internationaler Aktien (global market) stieg im Vergleich zur Vorjahresperiode um 52 Prozent von 1,73 Mrd. Euro (HJ1 2020) auf 2,62 Mrd. Euro (HJ1 2021). „Die Wiener Börse punktet mit ihrer Infrastruktur, internationaler Vernetzung und Servicequalität bei ihren Kunden. Im Anleihen-Bereich entwickeln wir uns zu einer festen Größe in Europa. Dass mehr Unternehmen die heimische Börse nutzen, wird für künftiges Wachstum am Standort Österreich entscheidend sein. Die Wiedereinführung der Behaltefrist ist ein wichtiger Schritt zur Bildung einer breiteren Aktionärsbasis in Österreich“, betont Christoph Boschan, CEO der Wiener Börse.
Der ATX Total Return (inkl. Dividenden) stieg im 1. Halbjahr um 24,54 Prozent und hielt am 30. Juni 2021 bei 6.807,92 Punkten (ATX exkl. Dividenden: 3.402,02 Punkte, +22,36 Prozent). Seinen Jahreshöchststand und gleichzeitig auch das Allzeithoch erreichte der ATX Total Return am 15. Juni 2021 mit 7,123.49 Punkten (intraday), bzw. am 14. Juni 2021 mit 7,109.60 Punkten auf Schlusskursbasis. Alle 20 ATX-Aktien sind im Halbjahresverlauf im Plus. Zu den stärksten Kursgewinnern im ATX zählen Österreichische Post (+56,27 Prozent), OMV (+45,36 Prozent) und AT&S (+39,85 Prozent). Im prime market waren Addiko Bank (+60,00 Prozent), Polytec (+55,79 Prozent) und Frequentis (+49,17 Prozent) die Top-Performer. Die Marktkapitalisierung heimischer, in Wien notierter Firmen stieg per 30. Juni 2021 auf 129,14 Mrd. Euro.
ATX TR ( Akt. Indikation: 6973,56 /6973,97, 0,38%)
In einem Interview äusserte sich Frequentis-CEO Norbert Haslacher u.a. zur Aktie, zur Aktionärsstruktur und zu Wachstumsmöglichkeiten. Auf die Frage, ob er von der positiven Aktien-Entwicklung überrascht ist, antwortet der CEO: "Ehrlich gesagt ja. Ich hoffe, dass das nicht nur eine Momentaufnahme in einem volatilen Markt ist und der Aufwärtstrend stabil bleibt." Die gute Aktien-Performance führt er u.a auf die transparente Kommunikation zurück. Man wollte vermeiden, dass man mit Airlines und Flughafenbetreibern assoziiert werde, so Haslacher. "Das ist uns gelungen und ich denke, dass die Akquisition der drei Geschäftsteile von L3 Harris viele Ideen bei Anlegern beflügelt, wie wir auf Sicht der nächsten fünf Jahre neues Wachstumspotenzial entfalten". Die Aktionärsbasis habe sich zuletzt nach Skandinavien verbreitert und auch die ersten US-Investoren würden Interesse am globalen Geschäftsmodell zeigen. Er kann sich auch eine Kapitalmaßnahme vorstellen: "Wir schließen nicht aus, dass wir in Zukunft bei einer größeren Akquisition eine Kapitalerhöhung machen und dadurch noch mehr internationale Investoren an Bord holen. Mit einer Cashposition von 90 Mio. Euro Ende 2020 sind wir aber nicht darauf angewiesen, den Kapitalmarkt für frisches Geld anzuzapfen". Opportunitäten für Zukäufe können immer kurzfristig entstehen. Konstrukte wie gerade mit L3 Harris könnten hier Vorbildcharakter haben.
Frequentis ( Akt. Indikation: 26,30 /26,50, -0,38%)
(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 02.07.)
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