Aus den Morning News der Wiener Privatbank: Die Wiener Börse hat am Mittwoch gut behauptet geschlossen, eine Fülle an Konjunkturdaten aus den USA und Europa brachte allerdings nur wenig Impulse, der ATX konnte sich letztendlich um 0,2% steigern. Nach etwas schwächer als erwarteten US-Arbeitsmarktdaten vom Arbeitsmarktdienstleister ADP und europäischen Inflationsdaten waren dann die Blicke der meisten Investoren schon auf die nachbörsliche Rede von Jerome Powell und das US-Beige Book gerichtet, das Aufschluss über den momentanen Zustand der US-Wirtschaft bringt. Ansonsten gestaltete sich die Nachrichtenlage zu den einzelnen Unternehmen wieder eher dünn, signifikante Meldungen waren Mangelware. Im Blickpunkt standen gestern in Wien die Ölwerte, die auf Grund der anziehenden Rohstoffpreise deutlich zulegen konnten, für Schoeller-Bleckmann ging es um 3,5% nach oben, OMV schaffte einen Anstieg von 1,2%. Die Analysten der Erste Group meldete sich zum Flughafen Wien zu Wort, das Kursziel wurde leicht von 37,8 Euro auf 38,4 Euro angehoben, die Einschätzung der Chancen des Titels als „Accumulate“ wurde bestätigt, für die Aktie gab es eine leichte Verbesserung von 0,3%. Gesucht waren die großen heimischen Banken, die Bawag konnte im Schlusshandel in den positiven Bereich drehen und mit einem Zuwachs von 0,3% schliessen, die Erste Group verzeichnete einen Anstieg von 0,6% und die Raiffeisen Bank International konnte mit einem Aufschlag von 1,5% aus dem Handel gehen. Ans untere Ende der Kursübersicht rutschte Zumtobel, für den Leuchtenhersteller gab es einen Rückgang von 3,9%, auch Marinomed wurde verkauft, das Biotechnologieunternehmen musste ebenfalls einen Rückgang von 3,9% hinnehmen. Einen schwachen Tag hatte auch Semperit, für den Gummikonzern ging es um 3,6% nach unten, Kapsch TrafficCom wurde gleichfalls gemieden, der Mautsystemanbieter endete mit einer zum Vortag um 3,5% tieferen Notierung. Gesucht war hingegen Agrana, der Stärke- und Zuckerkonzern schaffte eine Verbesserung von 2,7%, auch Frequentis wurde gekauft, für den Audiosoftware-anbieter ging es gestern um 2,2% nach oben.
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