0,23 ATX-Punkte fehlten (Christian Drastil)

Liebe Leser! „Sell and go away in May“ ist ein Klassiker unter den Börseweisheiten. Empirisch betrachtet ist nämlich der Jahresauftakt oft sehr stark, und Gewinnmitnahmen im Mai - so das Lehrbuch - haben noch selten geschadet.

Heuer ist es ein wenig diffiziler, das Gesamtbild ist aber ähnlich: Die Phase von Jänner-Mai brachte fast nirgendwo Gewinne, ein befürchtet/herbeigeredeter weltweiter Crash ist es aber auch nicht geworden.

Vielmehr haben die guten Entwicklungen im April und Mai dafür gesorgt, dass viele "gute Börseplätze" (wie Wien) ihre Verluste wieder aufholen konnten. Jetzt im Mai verkaufen und mit einem blauen Auge davonkommen? Das fragen sich derzeit viele Investoren, das Vertrauen ist nach wie vor nicht zurück.

Andererseits steigen die Kurse und schön langsam geraten diejenigen, die nicht dabei sind, unter Druck. Unterm Strich gibt es mehr Konjunktursorgen als im Vorjahr. Eine Korrektur könnte jetzt schön langsam fällig sein.

Übrigens: Das heutige Verlaufshoch lag bei 4512,75 Punkten, auf den Jahresstartwert fehlten 0,23 Punkte. Drübergeschaut wurde heute nicht ...




(16.05.2008)

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Christian Drastil
Der Namensgeber des Blogs. Ich funktioniere nach dem Motto "Trial, Error & Learning". Mehrjährige Business Pläne passen einfach nicht zu mir. Zu schnell (ver)ändert sich die Welt, in der wir leben. Damit bin ich wohl nicht konzernkompatibel sondern lieber ein alter Jungunternehmer. Ein lupenreiner Digital Immigrant ohne auch nur einen Funken Programmier-Know-How, aber - wie manche sagen - vielleicht mit einem ausgeprägten Gespür für Geschäftsmodelle, die funktionieren. Der Versuch, Finanzmedien mit Sport, Musik und schrägen Ideen positiv aufzuladen, um Financial Literacy für ein grosses Publikum spannend zu machen, steht im Mittelpunkt. Diese Dinge sind mein Berufsleben und ich arbeite gerne. Der Blog soll u.a. zeigen, wie alles zusammenhängt und welches Bigger Picture angestrebt wird.
Christian Drastil

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