Die Porr punktet bei Bahnaufträgen mit ihrem patentierten Slab Track Austria-System. Dieses modulare Feste Fahrbahn-System ist laut Porr besonders für den Hochgeschwindigkeitsverkehr geeignet. Statt Schotter und Bahnschwellen, die im Bahnbau noch häufig als Untergrund für die Schienen verwendet werden, kommt bei Slab Track Austria ein fester Oberbau-Fahrbahnstrang aus Beton zum Einsatz. Die Vorteile: eine hohe Lebensdauer, Stabilität und Gleisgenauigkeit sowie die im Vergleich geringen Erschütterungen und niedrige Lärmbelastung durch vorbeifahrende Züge. CEO Karl-Heinz Strauss erklärt: „Unsere Ansprüche an die Mobilität werden herausfordernder: Wir wollen immer schneller werden, immer weitere Strecken miteinander verbinden und dabei auch noch nachhaltig reisen. Slab Track Austria ist eine innovative österreichische Erfindung, die Antworten auf die Anforderungen des modernen Verkehrswegebaus bietet.“ Das Porr-Auftragsbuch im Bahnsektor spricht für sich: Wie berichtet, hat Porr vor kurzem einen polnischen Bahnbau-Auftrag im Wert von 400 Mio. Euro erhalten. Auch Großprojekte in anderen Porr-Heimmärkten, begonnen mit Österreich, Deutschland, Rumänien und Tschechien konnte sich das heimische Bauunternehmen sichern.
Porr (
Akt. Indikation: 29,75 /29,80, 1,10%)
Research: Die Analysten von NuWays stufen die Flughafen Wien-Aktie nach Bekanntgabe der Verkehrszahlen weiter mit Hold und Kursziel 60,0 Euro ein. Sie meinen: Die Verkehrszahlen für Juni wurden durch den zwölftägigen Iran-Israel-Krieg vorübergehend gedämpft. Trotz guter Ergebnisse sollten sich Anleger nun auf den bevorstehenden Entscheidungstag für das Projekt der dritten Start- und Landebahn konzentrieren. Die operative Performance der laufenden Sommersaison tritt bei der Betrachtung der FWAG als Anlagemöglichkeit aus unserer Sicht zunehmend in den Hintergrund. Der Flughafen Wien sollte innerhalb der nächsten 6 bis 12 Monate über das Projekt einer dritten Start- und Landebahn entscheiden. Im Falle einer positiven Entscheidung würde der Flughafen seine vorhandenen Barmittel und wahrscheinlich weitere externe Finanzierung (Fremdkapital oder potenziell Eigenkapital) nutzen, um bis 2030 eine dritte Start- und Landebahn südlich des bestehenden Feldes zu bauen. Dieses Projekt würde jedoch nicht nur eine Start- und Landebahn umfassen, sondern auch Terminalgebäude und zahlreiche andere Infrastrukturmaßnahmen mit Gesamtinvestitionsausgaben von über 2 Mrd. Euro. Dies würde ausreichend Kapazitäten für Jahrzehnte bieten und zukünftiges Wachstumspotenzial langfristig sichern. Im Falle einer negativen Entscheidung verfügt Flughafen über einen sehr hohen Barmittelüberschuss (Q1’25: 562 Mio. Euro), der nicht zur Finanzierung der Investitionsausgaben benötigt wird und der unserer Ansicht nach wahrscheinlich in Form von Dividenden (eine große Sonderdividende oder eine erhöhte Dividende über mehrere Jahre) an die Aktionäre ausgeschüttet wird."
Flughafen Wien (
Akt. Indikation: 52,00 /52,60, -0,95%)
(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 17.07.)
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