Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Der Wiener Aktienmarkt hat sich gestern Montag zum Wochenstart mit einem Rekordhoch aus dem Handel verabschiedet. Der ATX schloss mit einem Plus von 1,55 Prozent auf 5.753,52 Punkte. Zwischenzeitlich stieg der Leitindex sogar auf 5.760,74 Zähler. Der ATX Prime legte um 1,55 Prozent auf 2.857,28 Punkte zu. Auch die europäischen Leitbörsen zeigten sich mit Gewinnen. In der Eurozone hat sich die Bewertung der konjunkturellen Entwicklung durch Finanzmarktexperten überraschend stark verbessert. Gestützt wurde der ATX von AT&S. Der steirische Halbleiterhersteller legte um 3,77 Prozent zu. Gesucht waren auch die schwer gewichteten Bankenwerte. Die Raiffeisen Bank International (RBI) gewann 3 Prozent, die Erste Group 2,24 Prozent und die Bawag 1,54 Prozent.
Die Vienna Insurance Group hat über ihre ukrainische Tochter Kniazha mit Unterstützung der staatlichen US-Entwicklungsgesellschaft DFC ihr Angebot an Versicherungen gegen Kriegsrisiken ausgeweitet. Wie die VIG mitteilte, wurde dazu ein Rückversicherungsvertrag mit der International Development Finance Corporation (DFC) geschlossen. Ziel sei es, Sachwerte von Firmen und Privatleuten gegen die Folgen des Krieges abzusichern. Die VIG-Aktie stieg um 3,02 Prozent.
Auch die Bauwerte konnten zulegen. Die Porr gewann 2,73 Prozent, die Strabag 2,44 Prozent. Andritz verbuchte ein Plus von 2,69 Prozent bei einem Kurs von 72,60 Euro. UBS und Deutsche Bank hatten ihr Kursziel für den steirischen Anlagenbauer auf 80 beziehungsweise 86 Euro erhöht. Zu den Gewinnern des Tages im Prime Market gehörten auch RHI Magnesita (plus 4,29 Prozent) und Zumtobel (3,74 Prozent).
Die Analysten der Berenberg Bank bestätigten ihre Kaufempfehlung "Buy" und das Kursziel von 250 Euro für die Aktien der Do&Co. "Die Positionierung als Premiumanbieter in ihren Endmärkten hat sich für das Unternehmen bewährt, und wir gehen davon aus, dass dies auch weiterhin so bleiben wird", sagte der Analyst. Die Werte von Do&Co fielen allerdings um 2,32 Prozent auf 194 Euro.
Die Analysten der Baader Bank nahmen ihre Empfehlung für die Aktien des Automobilzulieferers Polytec von "Buy" auf "Sell" zurück. Der zuständige Experte errechnete zudem ein Kursziel auf 6-Monatssicht von 2,25 Euro. Die Polytec-Titel verloren 3,10 Prozent auf 4,07 Euro. Hinunter ging es auch für Lenzing (minus 1,99 Prozent), Verbund (minus 1,38 Prozent) und CPI Europe (minus 1,25 Prozent)."
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