Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Die Wiener Börse hat sich am Donnerstag nach einem sehr ruhigen Handel moderat höher aus der Sitzung verabschiedet. Nach Verlusten über weite Strecken des Tages gelang dem ATX kurz vor dem Ende ein Vorzeichenwechsel. Der Leitindex legte um 0,09 Prozent auf 3.400,56 Punkte zu. An den europäischen Leitbörsen ging es hingegen fast ausnahmslos nach unten. In Europa setzten nach den jüngsten Zuwächsen laut Marktbeobachtern Gewinnmitnahmen ein, die Aktienmärkte stehen aber vor einem sehr erfolgreichen Börsenjahr. Im zu Ende gehenden Handelsjahr 2023 zeichnet sich für den ATX ein Jahresplus von fast neun Prozent ab, der Dax in Frankfurt weist eine Jahresperformance von etwa plus 20 Prozent auf. Am Berichtstag lag auf Unternehmensebene eine sehr dünne Meldungslage vor. Weiter im Blick standen die Aktien von der Raiffeisen Bank International (RBI) und Strabag, nachdem beide Werte am Vortag merklich in die Höhe gesprungen waren. Zum Sitzungsende gaben die RBI-Titel nach deutlichen Verlaufsverlusten um 0,1 Prozent ab und Strabag schlossen mit minus 0,5 Prozent. Am Mittwoch waren die Aktien um 12,8 beziehungsweise 9,3 Prozent in die Höhe geschossen, nachdem bekannt wurde, dass die russische RBI-Tochter den 27,8-prozentigen Anteil an dem Baukonzern erwerben will, den der russische Strabag-Großaktionär Oleg Deripaska zum Verkauf gestellt hat.
Die Verbund-Aktie sank um 0,1 Prozent auf 84,45 Euro. Laut einem Agenturbericht haben die Analysten von Oddo BHF die Titel des Stromversorgers von "outperform" auf "neutral" abgestuft. Zudem revidierten die Experten ihr Kursziel von 100 auf 85 Euro nach unten. Immofinanz verbesserten sich um ein Prozent. Die Wiener Immobilienfirma hat zwei weitere Objekte ihrer Kernaktionärin CPI Property Group (CPIPG) erworben. Im Technologiebereich gewannen AT&S 0,8 Prozent. Die Papiere des Faserherstellers Lenzing büßten hingegen 0,8 Prozent ein. Der Feuerfestkonzern RHI Magnesita verlor bei sehr dünnen Umsätzen 2,3 Prozent. Warimpex rutschten bei ebenfalls mageren Handelsumsätzen um 8,5 Prozent ab."
Unternehmensnachrichten
IMMOFINANZ
Die Wiener Immofinanz AG hat zwei weitere Objekte ihrer Kernaktionärin CPI Property Group (CPIPG) erworben. Ziel ist es, die Ertragskraft und Position am tschechischen Retail-Markt zu stärken, so das Unternehmen am Donnerstag. Konkret würde der Zukauf für "stabile Mieteinnahmen von jährlich rund 12 Millionen Euro" sorgen, erklärte Vorstandsmitglied Radka Doehring. Die CPI Property Group hält rund 77 Prozent der Aktien an der Immofinanz.
UNIQA
Rund um den früheren Infinus-Betrugsskandal in Deutschland und den in Folge dessen eingereichten zivilrechtlichen Schadenersatzklagen gegen die UNIQA hat sich der Versicherer mit den Geschädigten auf eine mögliche außergerichtliche Lösung geeinigt. "Aus Gründen der Verfahrensökonomie" wäre das Unternehmen zu einer Zahlung von bis zu 59,32 Mio. Euro bereit, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Der Streitwert liegt laut UNIQA im niedrigen dreistelligen Millionenbereich.
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