ATX-Trends: DO & CO, Marinomed, UBM, Uniqa ...

Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Der Wiener Aktienmarkt hat den Handel gestern Donnerstag nach einer weiteren EZB-Leitzinserhöhung mit klaren Abschlägen beendet. Der Leitindex ATX fiel um 0,81 Prozent auf 3.185,17 Punkte. An den europäischen Leitbörsen gab es mehrheitlich negative Vorzeichen zu sehen. Nach der achten Zinserhöhung in Folge hat EZB-Präsidentin Christine Lagarde für die nächste Sitzung im Juli eine weitere Anhebung in Aussicht gestellt und damit auf die Stimmung der Aktienanleger gedrückt. Gestern Donnerstag erhöhten die Euro-Währungshüter die Leitzinsen wie von Experten im Vorfeld erwartet um weitere 0,25 Punkte. Der Leitzins, zu dem sich Geschäftsbanken frisches Geld bei der EZB besorgen können, steigt damit auf 4,0 Prozent.

Am Aktienmarkt rückte auf Unternehmensebene DO&CO mit präsentierten Zahlen ins Blickfeld der Akteure. DO&CO-Papiere gewannen 4,9 Prozent. Eine gute Nachfrage in allen Divisionen hat dem Caterer im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022/23 deutlich höhere Ergebnisse beschert. Der Gewinn verdreifachte sich von 11,0 auf 33,64 Millionen Euro und der Umsatz verdoppelte sich von 705,2 Millionen auf 1,4 Milliarden Euro. Die Analysten der Erste Group bewerteten das Zahlenwerk sowohl auf Umsatz- als auch auf Ergebnisseite über den optimistischen Erwartungen. Marinomed steigerten sich nach deutlichen Verlaufsgewinnen zum Sitzungsende um 1,2 Prozent. Das Biotechnologieunternehmen will das eigene Portfolio mit Carragelose-Augentropfen erweitern. Die Experten von der Erste Group stuften die Neuigkeiten als zweifellos positiv und kursunterstützend ein. Die Aktien von UBM Development schlossen mit plus 0,4 Prozent auf 26,10 Euro. Die Analysten von Warburg Research haben ihre Kaufempfehlung "Buy" für die Aktien des Immobilienentwicklers bestätigt. Auch das Kursziel in Höhe von 39 Euro wurde unverändert belassen. Uniqa büßten optisch starke 6,1 Prozent bzw. 49 Cent auf 7,50 Euro ein. Die Papiere des Versicherers wurden jedoch ex-Dividende in Höhe von 0,55 Euro gehandelt. Ohne Dividendenabschlag hätten sie somit leicht zugelegt. Einheitlich abwärts ging es mit den schwergewichteten Banken. Bawag verbilligten sich um 0,9 Prozent. Die Aktionäre der Erste Group mussten ein Minus in Höhe von 1,2 Prozent verbuchen und Raiffeisen Bank International vergünstigten sich um 0,9 Prozent. Unter den weiteren Schwergewichten schwächten sich Voestalpine um 2,2 Prozent ab. Die Verbund-Papiere gaben 1,3 Prozent nach. Unter den Immobilienwerten steigerten sich s Immo um 2,5 Prozent."



(16.06.2023)



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Mario Tunkowitsch

Research Wiener Privatbank

>> https://www.wienerprivatbank.com


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