UBM hat trotz Corona-Pandemie ein gutes Jahr hinter sich und lässt die Aktionäre daran teilhaben. Die Dividende wird auf 2,25 Euro je Aktie angehoben (für 2020: 2,20 Euro). Eine Guidance für das laufende Jahr gibt das Unternehmen noch nicht ab. Mit Krieg, Inflation, Zinsen, Lieferkettenproblemen Rohstoffkosten, etwaigen Krediklemmen am Transaktionsmarkt, seien die Unsicherheiten derzeit noch zu groß, um einen Ausblick zu wagen. CEO Thomas G. Winkler stellte bei der virtuellen Pressekonferenz allerdings die Frage in den Raum, was ist die Alternative zu Immobilien seien? "Es gibt keine, nur Realwerte bieten Inflationsschutz", meint er. Worauf aber hingewiesen wird, ist eine krisensichere Bilanz-Position und eine Projektpipeline von 2,2 Mrd. Euro für die kommenden Jahre. Die Nettoverschuldung konnte 2021 um 20,5 Prozent auf 381 Mio. Euro reduziert werden (2020: 479,1 Mio. Euro). Der Cash-Bestand ist um 71,2 Prozent auf 423,3 Mio. Euro (2020: 247,2 Mio. Euro) angewachsen. "Wir sind in einer Situation, wo wir nicht wissen, wie sich das Jahr weiterentwicklen wird. Wir können aber mit einer relativ ruhigen Hand in die unruhigen Zeiten hineinsteuern und sind mit einer Eigenkapitalquote von 36 Prozent kapitastark. Zudem bietet der Cashbestand einen gewissen Handlungsspielraum, um Chancen zu ergreifen", bestätigt auch CFO Patric Thate.
Das Unternehmen setzt voll und ganz auf Nachhaltigkeit und will alle Projekte, bei denen es möglich ist, in Holzbauweise umsetzen. Auch ein eigener ESG-Bericht wurde veröffentlicht. Dieser wurde erstmalig freiwillig von einem Wirtschaftsprüfer geprüft, um auf zukünftige Anforderungen der EU-Taxonomie vorbereitet zu sein. "Wir sind Grüne geworden. Das ist definitiv unsere Strategie und nicht nur ein Add on", betont CEO Winkler.
Die Zahlen: Der Umsatz kletterte im Vergleich zu 2020 um 51,8 Prozent auf 278,3 Mio. Euro, die Gesamtleistung liegt bei 471,0 Mio. Euro (vs. 478,6 Mio. Euro in 2020). Das Ergebnis vor Steuern (EBT) lag bei 60,1 Mio. Euro (2020: 62,3 Mio. Euro).
UBM ( Akt. Indikation: 41,60 /41,80, 1,96%)
AT&S wurde mit dem EPIC Distinguished Supplier Award von Intel ausgezeichnet. "Als einer von nur 26 Preisträgern des Distinguished Supplier Award in der globalen Lieferkette von Intel hat AT&S entscheidend zum Erfolg von Intel beigetragen, indem das Unternehmen Agilität und Flexibilität in einem weiterhin volatilen Lieferkettenumfeld geboten hat", so Keyvan Esfarjani, EVP und Chief Global Operations Officer bei Intel.
AT&S ( Akt. Indikation: 48,95 /49,05, 1,24%)
FACC hat die JFJ GmbH mit Vertriebsdienstleistungen im Raumfahrtbereich beauftragt. Die beiden Unternehmen intensivieren damit ihre Zusammenarbeit und wollen im Raumfahrt-Sektor neue Geschäftsfelder erschließen. Die Kernpunkte des Beratungsvertrags umfassen Marktbeobachtung sowie Anbahnung neuer Geschäftsmöglichkeiten, weiters Beziehungspflege zu Schlüsselkunden und weltweite Repräsentanz im Raumfahrtbereich, wie FACC mitteilt.
FACC ( Akt. Indikation: 7,80 /7,89, 5,59%)
Evotec hat die Auswahl eines weiteren Programms in der Neurologie-Kooperation mit Bristol Myers Squibb erreicht. Damit wird eine eine Zahlung in Höhe von 16 Mio. Dollar an Evotec ausgelöst, teilt Evotec mit. Das Programm erweitert die Pipeline im Bereich Neurodegeneration, zu der auch EVT8683 gehört, das Ende 2021 in die klinische Entwicklung eingetreten ist.
Evotec ( Akt. Indikation: 28,30 /28,34, 0,28%)
Rosenbauer hat die finalen Zahlen präsentiert. Wie bereits berichtet, ist der Umsatz 2021 mit 975,1 Mio Euro schwächer als im vorangegangenen Rekordjahr (2020: 1.044,2 Mio Euro) ausgefallen. Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) betrug in der Berichtsperiode 28,9 Mio. Euro(2020: 51,3 Mio Euro). Angesichts des rückläufigen Ergebnisses schlagen der Vorstand und Aufsichtsrat für das Jahr 2021 der Hauptversammlung eine Dividende von 0,90 Euro (2020: 1,50 Euro) je Aktie vor.
Rosenbauer ( Akt. Indikation: 40,50 /40,70, 0,25%)
Palfinger fixierte ihre ersten nachhaltigen Finanzierungen und sicherte sich damit ein Volumen von 170 Mio. Euro. Die Konditionen sind hoch attraktiv bei einer Laufzeit von bis zu sechs Jahren mit amortisierender Struktur. Zudem unterliegen diese Finanzierungen zwei Nachhaltigkeits-KPIs, den produktionsbezogenen CO2-Emmissionen und der Unfallrate. Als Sustainability Coordinator fungierten die Erste Group und die RBI.
Palfinger ( Akt. Indikation: 22,25 /22,40, 3,84%)
Research: Die Erste Group nimmt die Empfehlung für Immofinanz von Kaufen auf Reduzieren zurück und das Kursziel von 26,0 auf 22,8 Euro. Morgan Stanley stuft Raiffeisen Bank International mit Untergewichten und Kursziel 14,0 Euro ein. Morgan Stanley bestätigt zudem das Overweight für die Erste Group und reduziert das Kursziel von 53,0 auf 48,0 Euro. Bei Bawag bleiben die Morgan Stanley-Analysten ebenso auf Übergewichten und reduzieren das Kursziel von 72,0 auf 64,0 Euro.
Immofinanz ( Akt. Indikation: 22,94 /22,96, -0,04%)
RBI ( Akt. Indikation: 11,95 /11,98, 4,41%)
Erste Group ( Akt. Indikation: 31,61 /31,65, 2,86%)
Bawag ( Akt. Indikation: 44,22 /44,26, 1,98%)
Aktienkäufe: Wienerberger-Vorstandsmitglied Solveig Menard-Galli hat weitere Aktien gekauft, und zwar am 7. April 2000 Stück zu je 25,64 Euro, wie aus einer Veröffentlichung hervorgeht.
Wienerberger ( Akt. Indikation: 26,16 /26,20, 4,47%)
(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 08.04.)
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