Die Covid-19 Pandemie hat die Bilanz der Flughafen Wien AG stark in Mitleidenschaft gezogen, aber das Unternehmen gibt sich optimistisch und strebt heuer eine schwarze Null an. Es wird ein positives EBITDA von rund 150 Mio. Euro, ein knapp positives Periodenergebnis von rund 4 Mio. Euro und ein Umsatz von rund 430 Mio. Euro erwartet. Im abgelaufenen Jahr ging der Umsatz auf 333,7 Mio. Euro zurück (-61,1 Prozent), das EBITDA lag bei plus 54,1 Mio. Euro (-85,9 Prozent) und das Nettoergebnis bei minus 75,7 Mio. Euro (2019: +175,7 Mio. Euro). Die Flughafen Wien Gruppe rechnet im 2. Halbjahr mit einem Aufschwung im Flugverkehr und erwartet rund 12,5 Mio. Passagiere am Standort Wien bzw. rund 15,9 Mio. Passagiere in der Gruppe, das entspricht rund 40 Prozent des Passagiervolumens von 2019. Vorstand Günther Ofner: „Der Flughafen Wien verzeichnete 2020 schmerzhafte Einbrüche und das erste Verlustjahr in der Unternehmensgeschichte. Die Kurzarbeit hat bisher ermöglicht, Kündigungen zu vermeiden. Da die Krise noch länger dauern wird, ist es unbedingt notwendig, die Kurzarbeit für die besonders betroffenen Branchen mit hohen Umsatzverlusten bis Ende 2022 auszuweiten. Nur damit kann eine massive Kündigungswelle verhindert werden. Wesentlich für den Weg aus der Krise ist die internationale Anerkennung von Test- und Impfnachweisen, denn wer geimpft, immun oder negativ getestet ist, soll auch reisen dürfen. Hier ist Eile geboten, denn die Planungen für die Urlaubssaison 2021 sind schon voll in Gange – so will ein Drittel der Österreicher heuer per Flug im Ausland urlauben und es ist nicht vertretbar, Geimpften oder Immunisierten das auf Dauer zu verweigern.“
Flughafen Wien ( Akt. Indikation: 30,10 /30,55, -0,74%)
Do&Co startet demnächst mit einem eigenen Zustell-Service. "Wir wollen mehr Endkundengeschäft machen", kündigt Do&Co-Chef Attila Dogudan gegenüber der "Presse" an. Er setzt aber nicht auf bekannte Zulieferer, sondern auf ein eigenes Liefersystem, zuerst einmal lediglich mit Sushi. Dogudan plant künftig in jedem Wiener Bezirk kleine Shops, in denen man etwas bestellen und auch abholen kann. Er will für die Zustellung Elektro-Fahrräder mit einem angebauten Kühlschrank einsetzen.
DO&CO ( Akt. Indikation: 66,30 /66,70, -2,35%)
Die Impax Asset Management Group mit Sitz in London hat ihren Anteil an Lenzing reduziert, und zwar von zuvor 4,02 auf nunmehr 3,92 Prozent der Stimmrechte, wie aus einer Veröffentlichung hervorgeht. Die Schwellenberührung erfolgte den Angaben zufolge am 1. März.
Lenzing ( Akt. Indikation: 112,20 /113,40, -3,42%)
Die Analysten der Erste Group stufen Mayr-Melnhof von "Halten" auf "Akkumulieren" hoch und erhöhen das Kursziel von 150,0 auf 210,5 Euro. Die Commerzbank nimmt die Empfehlung für Andritz von "Kaufen" auf "Halten" zurück und hebt das Kursziel von 38,0 auf 45,0 Euro an. JPMorgan bestätigt Andritz mit "Overweight" und erhöht das Kursziel von 42,0 auf 50,0 Euro.
Mayr-Melnhof ( Akt. Indikation: 177,20 /178,20, -1,71%)
Andritz ( Akt. Indikation: 38,24 /38,34, -5,36%)
(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 04.03.)
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