Das Catering-Unternehmen Do&Co hat in den ersten drei Quartalen aufgrund der Auswirkungen der Covid-19 Pandemie bei Umsatz und Ergebnis deutlich eingebüßt. Der Umsatz in Höhe von 189,91 Mio. Euro liegt -75,0 Prozent bzw. -569,97 Mio. Euro unter dem Wert der Vorjahresperiode. Das EBITDA beträgt 26,61 Mio. Euro (VJ: 87,93 Mio. Euro), die EBITDA-Marge liegt bei 14,0 Prozent (VJ: 11,6 Prozent). Beim EBIT weist der Konzern einen Wert von -24,91 Mio. Euro aus, was einem Minus von -73,88 Mio. Euro zum Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht. Die EBIT-Marge beträgt -13,1 Prozent (VJ: 6,4 Prozent). Das Konzernergebnis verringert sich von im Vorjahr 21,42 Mio. Euro auf nunmehr -35,55 Mio. Euro, allerdings konnte im 3. Quartal schon wieder ein positives Netto-Ergebnis in Höhe von 1,72 Mio. Euro erreicht werden - laut Unternehmen aufgrund eines "konsequenten erfolgreichen Krisenmanagements". Im Zuge der 9m-Zahlenpräsentation hat der Caterer Do&Co auch über neue bzw. ausgeweitete Verträge mit Airlines informiert. Nach Zugewinnen von Delta, Etihad und Qatar Airways konnte man ein weiteres Neugeschäft gewinnen. Do&Co wird ab Mitte April 2021, nach New York, nun auch in Los Angeles, San Diego und Palm Springs das Essen für die Business Class (Mint Class) von Jet Blue zubereiten. "Die vertragliche Partnerschaft stellt neben der neuen Kooperation mit Delta Air Lines einen weiteren entscheidenden Meilenstein in der Umsetzung der US-Expansionspläne von Do&Co dar", wie das Unternehmen mitteilt. Im Ausblick gibt sich das Unternehmen zuversichtlich: "Das Management ist zuversichtlich, dass Do&Co von der zukünftigen Marktöffnung und den bevorstehenden Konsolidierungen profitieren und weitere Marktanteile gewinnen wird", wie es heißt.
DO&CO (
Akt. Indikation: 62,30 /62,80, -1,03%)
Der Versicherungskonzern Uniqa hat mit 5.565 Mio. Euro an verrechneten Prämien ein Wachstum von +3,6 Prozent zum Vorjahr erreicht. Abzüglich des erstmaligen Prämienbeitrags der AXA-Gesellschaften (+212 Mio. Euro), die im 4. Quartal erstkonsolidiert wurden, hat Uniqa den Angaben zufolge einen Prämienrückgang von -0,4 Prozent zu verzeichnen. Das vorläufige Ergebnis vor Steuern (EGT) 2020 beträgt 57 Mio. Euro, worin einmalige Belastungen in der Höhe von 243 Mio. Euro enthalten sind. Das vorläufige Ergebnis fiel somit besser aus als erwartet, weil sich trotz Covid-19 bedingtem Schadenaufwand für Versicherungsleistungen in Höhe von rund 70 Mio. Euro und Lockdown-bedingten Einschränkungen im Vertrieb die Schadens- und Leistungszahlen insgesamt positiv entwickelten, so das Unternehmen. Angesichts der deutlich über den Erwartungen liegenden vorläufigen Ergebnisse von Uniqa im Geschäftsjahr 2020, des soliden Kerngeschäfts sowie der erfolgreichen Integration der übernommenen AXA-Gesellschaften in CEE, beabsichtigt der Vorstand, der Hauptversammlung einen Beschluss zur Ausschüttung einer Dividende für 2020 von 18 Cent pro Aktie vorzulegen. Man verstehe diese Dividende als ein "Signal der Zuversicht", dass Europa, seine Menschen und seine Wirtschaft die Krise meistern und zu Gesundheit und Wachstum zurückkehren werden. Für das laufenden Jahr erwartet Uniqa ein Ergebnis vor Steuern "in ungefährer Höhe des Jahres 2018", so das Unternehmen.
Uniqa (
Akt. Indikation: 6,49 /6,53, 3,33%)
Das börsenotierte biopharmazeutische Unternehmen Marinomed Biotech teilt mit, dass neue Daten zur Wirksamkeit von Carragelose® zur Prävention von Infektionen mit SARS-CoV-2 in vitro nach einem Peer Review im Fachjournal Plos ONE veröffentlicht wurden. Die Studie wurde am Institut für Virologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Marinomed Biotech AG in Wien durchgeführt. Die Ergebnisse würden frühere Studien bestätigen, die ebenfalls die effektive Hemmung der SARS-CoV-2-Replikation durch Carragelose in vitro gezeigt hätten, so das Unternehmen. „Unsere Ergebnisse legen nahe, dass Carragelose ein wirksames Werkzeug für die Prävention und Behandlung von Covid-19 sein kann. Wir sind zuversichtlich, diese Ergebnisse mit den aktuell in Wien und Großbritannien laufenden klinischen Studien bei Pflegepersonal bestätigen zu können. Wir erwarten diese Daten noch in der ersten Jahreshälfte 2021“, sagte Eva Prieschl-Grassauer, Chief Scientific Officer.
Marinomed Biotech (
Akt. Indikation: 119,00 /122,00, 3,88%)
Aktienkäufe: Der US-Investor Brandes Investment Partners, mit Sitz in San Diego, hat bei Addiko von zuvor 3,95 Prozent auf nunmehr 4,07 Prozent der Stimmrechte aufgestockt, wie aus einer Veröffentlichung hervorgeht. Die 4 Prozent-Schwelle ist demnach per 16. Februar überschritten worden.
Addiko Bank (
Akt. Indikation: 9,47 /9,65, -0,93%)
Research: Die Analysten von Kepler Cheuvreux bleiben bei Strabag auf "Buy" und erhöhen das Kursziel von 33,25 auf 35,0 Euro.
Strabag (
Akt. Indikation: 29,50 /29,70, 1,02%)
(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 18.02.)
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