ATX-Trends: Wolford muss verschieben (Mario Tunkowitsch, Wiener Privatbank)

Gestern waren die Investoren in Kauflaune, unterstützt wurde die Kaufbereitschaft von guten Wirtschaftsdaten aus den beiden größten Volkswirtschaften der Welt China und USA. In der Nacht hatten der Tankan-Bericht aus Japan und der Caixin-PMI der Industrie in China positiv überrascht. Am Nachmittag rundeten Wirtschaftsdaten aus den USA das globale Bild ab. Der nationale Index der US-Einkaufsmanager (ISM) stieg im verarbeitenden Gewerbe und übertraf die Markterwartung klar. In Europa trafen die Einkaufsmanagerindizes zum verarbeitenden Gewerbe im Großen und Ganzen die Markterwartungen, allerdings enttäuschte jener aus Großbritannien. Vom Umfeld kam kein Störfeuer. So gab der Euro nach. Der ATX gewann 1,0 Prozent, gesucht waren Zumtobel (+3,3%), voestalpine (+2,6%) und VIG (+2,1%).

Wegen des Feiertags am Dienstag fand nur ein verkürzter Handel in den USA statt. Starke Daten zur Produktion fachten die Kauflaune an. Dabei gingen die Teilnehmer vor allem in Finanz- und Ölwerte, während Technologieaktien erneut hinterherhinkten. Der Dow-Jones-Index kletterte im Verlauf sogar auf ein Allzeithoch bei 21.563 Punkten. Die Bankenbranche profitiert von dem steigenden Zinsniveau, was Anleger in den Sektor umschichten lässt. Goldman Sachs gewannen 2,4 Prozent und JP Morgan 1,5 Prozent.

Vorbörslich sind die europäischen Börsen leicht negativ indiziert. Die asiatischen Märkte schließen uneinheitlich. Von der  Makroseite als auch Unternehmensseite ist es relativ ruhig.

Unternehmensnachrichten

Wolford

meldete gestern Abend, dass die ursprünglich für Freitag, den 14. Juli 2017 geplante Vorlage des Jahres- und Konzernabschlusses inklusive Bilanzpressekonferenz auf Donnerstag, den 24. August 2017 verschoben wird. Hintergrund ist die regelmäßige Überprüfung aller österreichischen börsennotierten Unternehmen durch die Österreichische Prüfstelle für Rechnungslegung (OePR). Der Vorstand erwartet in den nächsten Tagen den Abschluss einer solchen Routine-Prüfung, deren Ergebnisse gegebenenfalls im Jahresabschluss zu berücksichtigen sind. Der Vorstand erwartet nicht, dass die am 12. April 2017 aktualisierte Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2016/17 dadurch beeinflusst wird



(04.07.2017)



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Mario Tunkowitsch

Research Wiener Privatbank

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