Cold Calling vs. Warm Calling, No Mailbox

Ich kommuniziere meine Telefonnummer nicht, das löst immer wieder verwunderte Mails aus: "Ich habe keine Telefonnummer gefunden, hätte eine Frage zu einer Aktie". "Bitte rufen Sie mich an, ich hätte eine Bitte". "Ich möchte Dir eine Idee vorschlagen, bitte ruf mich an".  Anfragen, die nach Zeitvampir klingen. Und ich brauch meine Zeit. Und: Man kann ja alles mal per Mail vorankündigen, um was es da geht.

Als einer, der beruflich permanent unterwegs ist, schaue ich, dass ich die Telefonfunktion des Smartphones so weit wie möglich aus der beruflichen Kommunikation rauslasse. Mails werden dafür umso rascher ("Du bist der Schnellste") beantwortet. Jeder, den ich kenne, bekommt eine Antwort, das gehört sich einfach. Auch wenn es nur heisst: "Ich habe gerade keine Zeit, mich damit auseinanderzusetzen, melde mich in einer Woche". Das kostet keine Zeit und der Anfrager "stirbt nicht blöd". Ich finde: Gar keine zeitnahe Antwort von einem Bekannten oder Geschäftspartner ist weit unbefriedigender als eine negative Antwort. 

Und gar keine beruflich Telefonie? Oh doch, aber es ist wichtig, dass man sich per Mail eine Telefonkonferenz ausmacht. Unkompliziert, fixe Zeit, man ist vorbereitet und freut sich drauf. Denn jeder überraschende Anruf kommt zur falschen Zeit. Ich habe keine Sekretärin und plane alles so gut es geht. Jeder Anruf reisst raus. Ich bitte auch im Mailboxtext, mir eben nicht auf die Mailbox zu sprechen, muss man dann ja erst recht wieder abhören. 

Ein Mail ist hier das beste. So halte ich es. Taugt nicht jedem. Aber anders schaff ich es nicht. Viel mailen, oft persönlich Treffen (und das macht man ja auch nicht überraschend).



(17.04.2014)

Telco, Telefonkonferenz


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Christian Drastil
Der Namensgeber des Blogs. Ich funktioniere nach dem Motto "Trial, Error & Learning". Mehrjährige Business Pläne passen einfach nicht zu mir. Zu schnell (ver)ändert sich die Welt, in der wir leben. Damit bin ich wohl nicht konzernkompatibel sondern lieber ein alter Jungunternehmer. Ein lupenreiner Digital Immigrant ohne auch nur einen Funken Programmier-Know-How, aber - wie manche sagen - vielleicht mit einem ausgeprägten Gespür für Geschäftsmodelle, die funktionieren. Der Versuch, Finanzmedien mit Sport, Musik und schrägen Ideen positiv aufzuladen, um Financial Literacy für ein grosses Publikum spannend zu machen, steht im Mittelpunkt. Diese Dinge sind mein Berufsleben und ich arbeite gerne. Der Blog soll u.a. zeigen, wie alles zusammenhängt und welches Bigger Picture angestrebt wird.
Christian Drastil

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