Medialer Underground

Nein, ich bin kein Fan der U-Bahn, ich fahre einfach nicht gerne und fühle mich auch zumeist nicht wohl. Aber manchmal ist es halt der sinnvollste Weg, von A nach B zu kommen, Stichwort "kein Parkplatz und ur weit latschen von der Garage bzw. auch zu heftig oder schlechtwettrig zum Gehen". Und Taxi ist in den meisten Fällen auch nicht meins, also halt hie und da U-Bahn. So auch gestern.

In der U4 hat sich ein imposantes Bild geboten. Ich war in einem Wagon mit ca. 30 Leuten, davon haben gut 20 interessiert-erfreut in ihr Handy geschaut. Mit einem Foto in diesem Blog wollte ich die "Was-auch-immer-Konsumenten" über das Handy nicht überraschen. Aber so wars. Die Zeitung ist hingegen, zumindest beim gestrigen Sample, vollkommen verschwunden. Das ist natürlich für Medienmacher nicht ohne Aussage. Freilich werden auch die Handynutzer eher nicht Krone, Kurier, Standard, Presse konsumiert haben. Oder nur wenige davon. Ich tipp da eher aufgrund diverser fingerlicher Interaktionen auf Facebook oder Whatsapp bzw. einfaches Mail-Checken. Ein Mail-Checker bin ich auch, zwanghaft.

Wenn man als Medienhaus Content produziert, muss man sich immer fragen, ob das auch auf dem Handy gelesen würde. Mit dem Börse Social Network kann da bei aller Sperrigkeit des Börsethemas was gehen. "Kommt immer auf die Aufmachung an", dachte ich beim Aussteigen und dann machte ich mich rasch auf, aus dem Underground wieder raufzukommen. 



(28.03.2014)

U-Bahn, U1, U2, U4


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Christian Drastil
Der Namensgeber des Blogs. Ich funktioniere nach dem Motto "Trial, Error & Learning". Mehrjährige Business Pläne passen einfach nicht zu mir. Zu schnell (ver)ändert sich die Welt, in der wir leben. Damit bin ich wohl nicht konzernkompatibel sondern lieber ein alter Jungunternehmer. Ein lupenreiner Digital Immigrant ohne auch nur einen Funken Programmier-Know-How, aber - wie manche sagen - vielleicht mit einem ausgeprägten Gespür für Geschäftsmodelle, die funktionieren. Der Versuch, Finanzmedien mit Sport, Musik und schrägen Ideen positiv aufzuladen, um Financial Literacy für ein grosses Publikum spannend zu machen, steht im Mittelpunkt. Diese Dinge sind mein Berufsleben und ich arbeite gerne. Der Blog soll u.a. zeigen, wie alles zusammenhängt und welches Bigger Picture angestrebt wird.
Christian Drastil

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