ÖBB-Mitarbeiter als Staatsfeinde? (Christian Drastil)


Bankmitarbeiter sind wegen der permanenten Anfeindungen des Berufsstands durch die SPÖ schon recht sauer. Am gestrigen 1. Mai spielten Faymann & Co. sogar ein noch zynischeres Programm ab. Aber wer sind diese „Banker“? Sind das diejenigen (wenigen), die wirklich Mist gebaut haben oder auch die Tausenden und Abertausenden Mitarbeiter?

Bei den Aktionären wissen wir jedenfalls mittlerweile, dass auch der kleine Aktiensparer als böser Spekulant gesehen wird. Man muss sich mal im Gegenzug vorstellen, wie eine (beispielsweise) ÖVP-Parteipropaganda gegen ÖBB-Mitarbeiter ankommen würde - hätte dafür jemand Verständnis?

Einfach zum Nachdenken. ÖBB-Mitarbeiter sollten genauso wenig politische Ziele sein wie Mitarbeiter aus der Finanzbranche. Und die ÖBB hat die Steuerzahler weit mehr gekostet. Banken wie die Erste oder Raiffeisen sind für den Fiskus sogar ein mehr als nettes Geschäft.

(02.05.2011)

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Christian Drastil
Der Namensgeber des Blogs. Ich funktioniere nach dem Motto "Trial, Error & Learning". Mehrjährige Business Pläne passen einfach nicht zu mir. Zu schnell (ver)ändert sich die Welt, in der wir leben. Damit bin ich wohl nicht konzernkompatibel sondern lieber ein alter Jungunternehmer. Ein lupenreiner Digital Immigrant ohne auch nur einen Funken Programmier-Know-How, aber - wie manche sagen - vielleicht mit einem ausgeprägten Gespür für Geschäftsmodelle, die funktionieren. Der Versuch, Finanzmedien mit Sport, Musik und schrägen Ideen positiv aufzuladen, um Financial Literacy für ein grosses Publikum spannend zu machen, steht im Mittelpunkt. Diese Dinge sind mein Berufsleben und ich arbeite gerne. Der Blog soll u.a. zeigen, wie alles zusammenhängt und welches Bigger Picture angestrebt wird.
Christian Drastil

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