Der seltsame Bullenmarkt (Christian Drastil)

In den vergangenen Tagen habe ich mit vielen Marktteilnehmern über den Bullrun der vergangenen Jahre gesprochen. Und unterm Strich - man will es kaum glauben - sind die meisten auf diesen „grössten Wiener Bullmarkt aller Zeiten“ gar nicht gut anzusprechen.

In der Tat: Es war ein seltsamer Bullenmarkt, weil es in unglaublicher Kontinuität scheibchenweise nach oben gegangen ist („nach unten“ würde man so etwas im Volksmund wohl „Sickercrash“ nennen - stetig nach unten, aber nie ein Tagescrash).

Nun haben wir eine Korrektur, die in ihrer Heftigkeit wohl von niemandem erwartet worden war.

Klingt vielleicht komisch, aber wir sind nach wie vor nicht nervös. Schauen Sie sich unser BE-Depot an. Wir liegen year-to-date ca. 8 Prozent im Plus. Nach Spesen. Man war einfach in den vergangenen Jahren verwöhnt. Auch wenn wir jetzt year-to-date ins Minus rutschen sollten - beschweren dürften wir uns nicht.

Es ist derzeit fast unmöglich bis unseriös, zu sagen, was morgen ist. Mittelfristig fühlen wir uns jedenfalls mit sehr wohl in diesem Markt. Deshalb haben wir heute auch voest zugekauft.

(08.06.2006)

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Christian Drastil
Der Namensgeber des Blogs. Ich funktioniere nach dem Motto "Trial, Error & Learning". Mehrjährige Business Pläne passen einfach nicht zu mir. Zu schnell (ver)ändert sich die Welt, in der wir leben. Damit bin ich wohl nicht konzernkompatibel sondern lieber ein alter Jungunternehmer. Ein lupenreiner Digital Immigrant ohne auch nur einen Funken Programmier-Know-How, aber - wie manche sagen - vielleicht mit einem ausgeprägten Gespür für Geschäftsmodelle, die funktionieren. Der Versuch, Finanzmedien mit Sport, Musik und schrägen Ideen positiv aufzuladen, um Financial Literacy für ein grosses Publikum spannend zu machen, steht im Mittelpunkt. Diese Dinge sind mein Berufsleben und ich arbeite gerne. Der Blog soll u.a. zeigen, wie alles zusammenhängt und welches Bigger Picture angestrebt wird.
Christian Drastil

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