Realty Income notiert derzeit rund 14 Prozent unter dem fairen Wert, den Discounted-Cashflow-Modelle für den REIT ermitteln. Die Bewertungslücke ist bemerkenswert – zumal das Unternehmen gleichzeitig eine Milliarden-Partnerschaft vorantreibt und seit 31 Jahren in Folge die Dividende erhöht hat.
Das DCF-Modell beziffert den fairen Wert auf rund 70,93 US-Dollar, während die Aktie aktuell bei etwa 60,69 US-Dollar handelt. Laut dieser Analyse hat der Markt die künftigen Cashflows aus dem erweiterten Portfolio noch nicht vollständig eingepreist. Relevant dabei: Das Umsatzwachstum liegt bei 6,09 Prozent, während die Kapitalkosten mit 7,18 Prozent darüber liegen – ein Spread, der die Bewertung unter Druck hält.
Das Kurs-Gewinn-Verhältnis von 53,5x liegt deutlich über dem Branchendurchschnitt von rund 27,9x. Dieses Premium erklärt sich vor allem durch das „A3/A-"-Kreditrating und die langjährige Verlässlichkeit der monatlichen Ausschüttungen. Der Verschuldungsgrad von 5,4x gilt im REIT-Vergleich als solide.
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Das Portfolio ist breit aufgestellt: 79 Prozent entfallen auf Einzelhandelsimmobilien, 15,4 Prozent auf Industrieobjekte und 3,1 Prozent auf Gaming-Immobilien. Diese Streuung soll sektorspezifische Risiken abfedern.
Konkret in Arbeit ist ein Joint Venture im Volumen von einer Milliarde US-Dollar, das rund 500 Einzelhandelsimmobilien umfassen soll. Ob diese Akquisitionen die Bewertungslücke schließen, hängt davon ab, wie schnell sie zum operativen Ergebnis beitragen – und wie sich die Zinsentwicklung in den kommenden Monaten gestaltet. Die Ausschüttungsquote von 75,2 Prozent lässt dabei ausreichend Spielraum, um die Dividendenserie fortzuführen.
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