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Euro-Rally drückt DAX - Richtungswechsel in der Geldpolitik (Jochen Stanzl)

21 Jul

Jochen Stanzl

Die Anleger in Europa spüren, dass die Zeit des billigen Geldes schneller vorbei sein könnte als bislang angenommen. Auch wenn es sich auf den ersten Blick nicht so anhörte, EZB-Chef Draghi hat die Finanzmärkte gestern auf die geldpolitische Kehrtwende vorbereitet. Diese mag, wenn sie kommt, sehr langsam von statten gehen, aber ein Richtungswechsel bleibt ein Richtungswechsel, egal ob schnell oder langsam.Das muss aber dann nicht zu einem Richtungswechsel an steigenden Börsen führen, wenn die Konjunktur und somit auch die Unternehmensgewinne mitspielen und die dank der Liquiditätsspritzen hohen Bewertungen am Aktienmarkt von dieser Seite untermauern. Ob und wann das passiert, aber ist zum jetzigen Zeitpunkt noch völlig offen. Gerade der Blick in die USA und die schwa...     » Weiterlesen


 

DAX macht Boden gut - Euro wird zum Taktgeber (Jochen Stanzl)

20 Jul

Jochen Stanzl

Jetzt überwiegt am deutschen Aktienmarkt doch die Zahl derer, die von der Europäischen Zentralbank heute Nachmittag eher moderate Töne erwarten. Das ist auch das wahrscheinlichere Szenario. Der Deutsche Aktienindex springt wieder über die Hürde von 12.500 Punkten. Lässt Draghi dann um 14:30 Uhr die Geldschleusen verbal offen, dürfte dies Druck auf den Euro ausüben und für Rückenwind im DAX sorgen.Vor der EZB hat schon die Bank of Japan heute Morgen das Wort ergriffen. Und hier hat die Geldpolitik den Zeitpunkt noch einmal weiter in die Zukunft verschoben, an dem das Inflationsziel von zwei Prozent endlich erreicht sein wird. Jetzt soll es in den zwölf Monaten nach April 2019 soweit sein.Auch die EZB hat ihre Inflationsziele noch nicht erreicht, wä...     » Weiterlesen


 

DAX fängt sich zunächst - Abwärtstrend aber weiter intakt (Jochen Stanzl)

19 Jul

Jochen Stanzl

An den Märkten gehen viele davon aus, dass die Europäische Zentralbank erst im Jahr 2019 die Zinsen anheben und morgen ihren Willen demonstrieren wird, zunächst keine Veränderungen an den Anleihekäufen vorzunehmen.Die amerikanische Wirtschaft schwächt sich bereits seit Jahresbeginn ab und die Stimmen derer mehren sich, die eine Rezession bereits ausgemacht haben wollen. Die US-Notenbank gab jüngst Hinweise, dass sie bei künftigen Zinsanhebungen langsamer vorgehen möchte. Die Wahrscheinlichkeit für einen weiteren Zinsschritt der Federal Reserve in diesem Jahr ist seitdem um ein Drittel auf 40 Prozent gefallen.Die konjunkturelle Entwicklung aus den USA trifft ob der schieren Größe mit Zeitverzögerung von sechs bis neun Monaten normalerweise au...     » Weiterlesen


 

Anleger bekommen kalte Füße - Angst vor EZB lähmt DAX (Jochen Stanzl)

17 Jul

Jochen Stanzl

Was den Deutschen Aktienindex heute lähmt, ist die böse Vorahnung, EZB-Präsident Draghi könnte am Donnerstag etwas sagen, was zu einer Fortsetzung der Euro-Stärke führt. Und das wäre deshalb so gefährlich, weil über 1,1450 US-Dollar schnell viel Luft nach oben entsteht. Und ein Euro in Richtung 1,20 US-Dollar würde die Gewinnfantasien der exportorientierten Unternehmen in Europa schnell zunichte machen. So fiel der DAX heute im Verlauf des Handels unter die Marke von 12.600 Punkten. Vor Donnerstag dürfte das Motto Zurückhaltung bleiben, was eher zu weiteren Kursabschlägen führen dürfte.Diese Angst vor sich schließenden gelpolitischen Schleusen könnte sich am Ende aber als unbegründet herausstellen. Die heutigen Infla...     » Weiterlesen


 

DAX wartet auf die EZB - Am Devisenmarkt spielt die Musik (Jochen Stanzl)

17 Jul

Jochen Stanzl

Der Deutsche Aktienindex hängt in dieser Woche am Angelhaken der des Devisenmarktes. Der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, löste vor zwei Wochen ein kleines Zinsbeben in Deutschland aus. Ob er das erneut in dieser Woche tun möchte, ist eher fraglich. Die US-Notenbank ist verbal zurückgerudert und stellte vergangene Woche weniger Zinsanhebungen in Zukunft in Aussicht.Draghi könnte in dieser Woche einen Ausbruch des Euro gegenüber dem US-Dollar auf ein Mehrjahreshoch auslösen. Daran wird er eher nicht interessiert sein, da ein starker Euro über tiefere Importpreise eine sinkende Inflation bedeuten würde.     » Weiterlesen


Jochen Stanzl

Jochen Stanzl ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets in Frankfurt. Davor war er über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

>> http://www.cmcmarkets.at/de