Im Gespräch mit Börsenradio.at sagte UBM CEO Thomas G. Winkler, dass der Schwerpunkt der Asset-Aufteilung derzeit im Bereich Wohnen und in der Länderallokation vor allem in Deutschland liegt. In Frankfurt wird gerade ein Holzhochaus (Timber Pioneer) geplant. In der Errichtung von nachhaltigen Gebäuden sieht Winkler als Developer derzeit den größten Hebel. Jedoch sei der mehrstöckige Holzbau auch komplett neu und es gebe noch keine eingespielten Prozesse, was man durchaus als Herausforderung betrachten könne. Die UBM will sich aber bei der neuen und CO2-bindenden Bauweise beweisen und richtungsweisend sein. Immerhin: Beim Bau des Timber Pioneers, der neben dem FAZ-Gebäude entsteht, werden 2000 Tonnen CO2 eingespart. Bei dem Projekt soll auch nachgewiesen werden, dass die Holzbauweise auch von den Kosten sehr kompetitiv sein kann. In der Holzbauweise werden 50 Prozent der Bauzeit eingespart und damit fallen auch weniger Zinsen an. Auch bei Gewicht und Fläche würde es positive Effekte geben. Winkler erwartet allerdings schon, dass dann beim Verkauf eine Prämie auf das ESG ausgerichtete Gebäude generiert werden kann. Die Cashposition von mehr als 400 Mio. Euro sieht er derzeit selbst als zu hoch an, in den nächsten Wochen aber sollen schon neue Projekte bekanntgegeben werden können. Angesprochen auf die Dividende betont der CEO, dass man sich bei UBM als verlässlicher Dividendenzahler bei investoren verankern möchte.
UBM ( Akt. Indikation: 41,20 /41,30, -0,12%)
Im Interview mit Börsenradio.at meinte S Immo-CEO Bruno Ettenauer, dass der Bereich Wohnen derzeit am besten läuft. Insgesamt sei die S Immo sehr stabil aufgestellt und könne Schwächen in einigen Assteklassen durch Stärken in anderen gut kompensieren, wie der CEO meint. An der Asset Allokation soll aktuell nichts geändert werden. Hinsichtlich Lösung bezüglich Immofinanz-Anteile spüre man keinen Druck, so der CEO. Man sei wechselseitig jeweils der größte Aktionär und jeder würde rational überlegen, was am besten sei, so Ettenauer.
S Immo ( Akt. Indikation: 19,34 /19,40, -0,67%)
(Der Input von boersen radio.at für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 29.11.)
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