Rekordjahr 2025, ein Auftragsbestand von 6,68 Milliarden Euro und eine um 38 Prozent erhöhte Dividende — RENK nutzt die BofA Global Industrials Conference in London, um institutionellen Anlegern die operative Stärke des Unternehmens zu demonstrieren. Das Timing ist kein Zufall: Die Aktie notiert mit rund 54,48 Euro noch deutlich unterhalb des Oktober-Hochs von 88,73 Euro.
Das stärkste Wachstum lieferte 2025 das Segment Vehicle Mobility Solutions mit einem Umsatzplus von 24,8 Prozent auf 872 Millionen Euro. Insgesamt wuchs der Konzernumsatz um 19,8 Prozent auf 1,37 Milliarden Euro. Das bereinigte EBIT legte um 21,7 Prozent auf 230 Millionen Euro zu, die Marge verbesserte sich auf 16,9 Prozent.
Etwas gedämpft fiel der freie Cashflow mit 67 Millionen Euro aus — Working-Capital-Abflüsse von 80 Millionen Euro hinterließen ihre Spuren. Aufträge im Volumen von rund 200 Millionen Euro verschoben sich zudem vom vierten Quartal 2025 ins laufende Jahr. RENK wertet das nicht als Schwäche, sondern verweist auf die hohe Planungssicherheit durch den Rekord-Auftragsbestand.
Für 2026 peilt das Unternehmen einen Umsatz von über 1,5 Milliarden Euro an. Das bereinigte EBIT soll zwischen 255 und 285 Millionen Euro liegen — ein weiterer Schritt nach oben. Allein im ersten Quartal erwartet RENK einen Auftragseingang von 400 bis 500 Millionen Euro.
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Neben dem Londoner Auftritt absolvierte das Management zuletzt eine Roadshow in Zürich. Die Botschaft an den Kapitalmarkt ist klar: Die Wachstumsstory trägt, der Auftragsbestand liefert Visibilität — und mögliche Exportbeschränkungen oder regulatorische Hürden bleiben die wesentlichen Risikofaktoren, die Investoren im Blick behalten.
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