ATX-Trends: DO & CO, wienerberger, RBI, FACC ...

Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Der Wiener Aktienmarkt hat gestern Mittwoch mit der Hoffnung auf eine Beilegung des USA-Iran-Kriegs sehr fest geschlossen. Der Leitindex ATX gewann zum Sitzungsende 2,89 Prozent auf 5.967,80 Punkte. Auch an den europäischen Leitbörsen ging es mit den Aktienkursen deutlich nach oben. Die USA und der Iran kommen pakistanischen Vermittlerkreisen zufolge einer Vereinbarung für ein Kriegsende näher. Ein entsprechender Bericht des US-Nachrichtenportals Axios sei zutreffend, hieß es. Zudem sackte der Ölpreis ab.

In Wien gingen die deutlichen Zuwächse - wie im europäischen Börsenumfeld - quer durch die Branchen, mit Ausnahme des Öl- und Gasbereiches. Sehr stark nach oben ging es europaweit mit Aktien aus der Reisebranche. In Wien zogen die Papiere des Cateringunternehmens Do&Co um mehr als sieben Prozent an. Europaweit in der Gunst der Anleger weit oben standen neben den Autowerten die Banken. In Wien verteuerten sich die Titel der Bawag um 3,9 Prozent und die Aktionäre der Erste Group konnten ein Plus von 4,6 Prozent verbuchen. Bei der Raiffeisen Bank International (RBI) ging es um 4,8 Prozent auf 45,20 Euro aufwärts. Analysten haben ihr Kursziel für die RBI-Aktien von 40 auf 42 Euro erhöht. Die Einstufung "equal weight" wurde nach der jüngsten Vorlage überraschend gut ausgefallener Quartalszahlen unverändert belassen. Auf Unternehmensebene rückte zudem FACC mit einer Zahlenvorlage ins Blickfeld. Der oberösterreichische Luftfahrtzulieferer hat im ersten Quartal eine Steigerung von Ergebnis und Umsatz erzielt. Die FACC-Titel reagierten mit einem Kurssprung von fast acht Prozent. Laut Erste Group-Analysten meldete FACC ein starkes erstes Quartal, das normalerweise aufgrund saisonaler Faktoren schwächer ausfällt. Die Prognosen wurden übertroffen. Die Aktien von SBO und Mayr-Melnhof wurden zur Wochenmitte ex Dividende gehandelt. Die Papiere des niederösterreichischen Ölfeldausrüsters SBO fielen um 4,9 Prozent auf 34,80 Euro. Bereinigt um den Dividendenabschlag von 75 Cent schloss die Aktie etwas geringer im Minus. Die deutlich tieferen Rohölpreise belasteten die Werte aus der Branche. OMV -Titel sanken 1,5 Prozent. Mayr-Melnhof gewannen trotz Dividendenabschlag 1,3 Prozent auf 80,00 Euro. Beim Kartonhersteller wurden zwei Euro je Aktie ausgeschüttet. Stark präsentierten sich auch die Versicherer. UNIQA-Papiere zogen um 5,4 Prozent hoch. Vienna Insurance kletterten um fünf Prozent. Die Titel von Wienerberger gewannen 5,8 Prozent. Voestalpine legten um 4,7 Prozent zu."



(07.05.2026)



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Mario Tunkowitsch

Research Wiener Privatbank

>> https://www.wienerprivatbank.com


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