ATX: Ein Vierkampf um zwei Plätze (Christian Drastil)

Immer spannender wird indes das Rennen um den ATX ab März-Verfall. Die Wiener Börse hat die ATX-Beobachtungsliste 11/2019 veröffentlicht. Diese umfasst die Gesamtbörseumsätze 12/2018 bis 11/2019 der prime market-Werte. Sie hat 9/12 Bedeutung für die nächste reguläre Umstellung per März-Verfall. Die 20 Stärksten nach Handelsvolumen sind auch unter den Top25 nach Market Cap. Aber Do&Co ist bereits hinter EVN und Mayr-Melnhof zurückgefallen, die beiden kommen auch der Telekom Austria immer näher. FACC wiederum hat viel Luft nach Volumina, ist aber bei der Cap auf dem Wackelrang 25. Erste Verfolger sind Agrana, Zumtobel und Porr, die aber diesmal keine unmittelbare ATX-Chance haben, weil auch hier EVN und Mayr-Melnhof besser liegen "würden.

Daher habe ich mir nun auch noch eine "aufbauende" Liste basteln lassen, jene ab März 2019 und bis gestern Marktschluss. Das zeigt den aktuellen Zwischenstand am "reinsten". Hier sieht es so aus:

Mayr-Melnhof 318 Mio. ( Akt. Indikation:  118,20 /119,60, -1,57%)
Telekom Austria 310 Mio.( Akt. Indikation:  7,24 /7,31, 1,04%)
EVN 297 Mio. ( Akt. Indikation:  16,22 /16,34, -0,25%)
Do&Co 251 Mio. ( Akt. Indikation:  79,30 /79,90, -0,13%)

Wenn FACC unter den Top25 nach Market Cap bleibt, geht es beim o.a. Quartett um 2 Plätze, sollte FACC rausfallen um drei Plätze per März-Verfall. Ich werde das laufend updaten. Hier mal die offizielle Liste, die die 12-Monats-Sicht zeigt und auch die Periode Dezember 2018 bis Februar 2019 natürlich, die aber für den ATX neu dann nicht mehr relevant sein werden.

(Der Input von Christian Drastil für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 03.12.)



(03.12.2019)

vier - 4 - https://de.depositphotos.com/62228099/stock-photo-four-number-cement-texture.html, (© https://de.depositphotos.com)


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Christian Drastil
Der Namensgeber des Blogs. Ich funktioniere nach dem Motto "Trial, Error & Learning". Mehrjährige Business Pläne passen einfach nicht zu mir. Zu schnell (ver)ändert sich die Welt, in der wir leben. Damit bin ich wohl nicht konzernkompatibel sondern lieber ein alter Jungunternehmer. Ein lupenreiner Digital Immigrant ohne auch nur einen Funken Programmier-Know-How, aber - wie manche sagen - vielleicht mit einem ausgeprägten Gespür für Geschäftsmodelle, die funktionieren. Der Versuch, Finanzmedien mit Sport, Musik und schrägen Ideen positiv aufzuladen, um Financial Literacy für ein grosses Publikum spannend zu machen, steht im Mittelpunkt. Diese Dinge sind mein Berufsleben und ich arbeite gerne. Der Blog soll u.a. zeigen, wie alles zusammenhängt und welches Bigger Picture angestrebt wird.
Christian Drastil

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