Am heutigen Montag eröffnet Apple eine Produktwoche, die intern als möglicher Kundenmagnet gilt. Die Mitarbeiter in den Apple Stores wurden laut Bloomberg auf einen "großen Kundenansturm" vorbereitet – Planungen, die man sonst nur vom iPhone-Launch im September kennt. Im Zentrum steht offenbar ein neues Einsteiger-Notebook, doch Apple hat gleich mehrere Produktankündigungen im Gepäck.
Das iPhone 17e startet bei 599 Dollar – genau wie sein Vorgänger iPhone 16e. Der Clou: Apple verdoppelt den Basisspeicher von 128 auf 256 GB, ohne den Einstiegspreis anzuheben. Noch deutlicher wird die Preisoffensive beim 512-GB-Modell: Statt 899 Dollar verlangt Apple nur noch 799 Dollar.
Goldman Sachs sieht darin einen strategischen Schachzug. Während Samsung bei den Galaxy-S26-Modellen die Preise erhöhte und auch Xiaomi sowie Honor ihre Tablet-Preise Ende 2025 und Anfang 2026 anhoben, geht Apple den umgekehrten Weg. Die Analysten bekräftigten ihre Kaufempfehlung mit Kursziel 330 Dollar. Der Kostenvorteil stamme aus hauseigenen Komponenten – darunter der C1X-5G-Modem, der N1-Netzwerkchip und natürlich Apple Silicon. Zusammen mit höheren Produktionsvolumen verschafft das Apple Spielraum bei der Preisgestaltung.
Das iPhone 17e kommt mit dem A19-Chip in 3-Nanometer-Technologie und soll mit dem C1X-Modem doppelt so schnell funken wie der Vorgänger – bei gleichzeitig niedrigerem Stromverbrauch. Die 48-Megapixel-Fusion-Kamera zeichnet 4K-Dolby-Vision-Videos auf, ein zweifacher Telezoom ist integriert. Das 6,1-Zoll-Display schützt Ceramic Shield 2, die Wasserdichtigkeit entspricht IP68-Standard. Vorbestellungen starten am 4. März, die Auslieferung beginnt am 11. März in über 70 Ländern.
Auch beim iPad Air bleibt Apple beim Einstiegspreis von 599 Dollar für die 11-Zoll-Version. Die 13-Zoll-Variante kostet 799 Dollar. Unter der Haube steckt der M4-Chip mit 12 GB Arbeitsspeicher – 50 Prozent mehr als beim Vorgänger. Die Leistung soll um 30 Prozent über dem M3-Modell liegen, verglichen mit der M1-Version sogar 2,3-mal schneller sein.
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Der M4 bringt eine 8-Kern-CPU, 9-Kern-GPU, 120 GB/s Speicherbandbreite und eine 16-Kern-Neural-Engine für KI-Aufgaben mit. Neu sind auch die hauseigenen Konnektivitätschips N1 und C1X, die Wi-Fi 7 und schnellere 5G-Verbindungen ermöglichen – bei besserer Energieeffizienz. Vorbestellstart ist ebenfalls der 4. März, Verkaufsstart der 11. März.
Ein Detail könnte Investoren aufhorchen lassen: Laut Goldman Sachs legte das Services-Geschäft im Februar um 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu – eine Beschleunigung gegenüber den 7 Prozent im Januar 2026. Das Services-Segment gilt als margenstark und trägt zunehmend zum Gewinn bei.
Während Goldman Sachs optimistisch bleibt, warnen die Analysten gleichzeitig vor kurzfristigen Sorgen um die Produktmargen. Die aggressive Preisstrategie könnte zwar Marktanteile sichern, doch ob sie die Profitabilität belastet, wird sich in den kommenden Quartalen zeigen.
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