Nachlese: Gunter Deuber und Florian Beckermann zum ATX-High (audio cd.at)

Hören: https://audio-cd.at/page/podcast/8133
kapitalmarkt-stimme.at daily voice auf audio-cd.at: Ein Update mit Gunter Deuber, Head of Raiffeisen Research. Gestern haben wir ja nach 18 Jahren, 4 Monaten und 19 Tagen einen neuen Schlusskursrekord im ATX geschafft. Wie geht es weiter?
Gunter hat dazu folgendes gepublished (und darüber reden wir hier im Telefonupdate)
- Make ATX Great Again: Leitindex erreicht neues Allzeithoch
Der ATX hat es geschafft: Mit über 5.000 Punkten markiert der Leitindex erstmals seit Juli 2007 ein neues Allzeithoch. Damit endet eine beinahe zwei Dekaden währende Durststrecke, die dem Image des ATX zunehmend zusetzte. Der ATX ist jedoch besser als sein Ruf. Die nüchterne Analyse zeigt: Viele gängige Vorurteile halten einer statistischen Überprüfung nicht stand.
Besser als sein Ruf: Trotz des Übergewichts an Banken und klassischer Old Economy verhält sich der ATX in seiner langfristigen Rendite- und Risikostruktur erstaunlich unauffällig. Positive Börsenjahre überwiegen. Die Renditen sind vergleichbar mit anderen Leitindizes. Einbrüche fallen in kleinen, illiquideren Märkten naturgemäß stärker aus, sind im globalen Vergleich aber keineswegs ein österreichisches Kuriosum. Seit 2007 entwickelte sich das Gewinnwachstum auf Indexebene sogar besser als im breiten Euro STOXX 50, zuletzt unterstützt durch robuste Ergebnisse der Finanzwerte sowie der wieder erstarkten CEE-Region. Die Sektorkonzentration macht den ATX zyklischer – aber auch chancenreicher, wenn das Umfeld passt. Daher wurde das Allzeithoch etwas früher erreicht als von uns prognostiziert (für Q1 2026)
ATX, kost' fast nix - stimmt nicht mehr ganz: Bewertungstechnisch bleibt der ATX trotz Kursrally attraktiv. Die historische Bewertungslücke zum Euro STOXX 50 hat sich verringert und heimische Aktien gelten nicht mehr als spottbillig, doch der Index gilt weiter als fair gepreist oder gar leicht unterbewertet – bei anziehendem Gewinnmomentum.
Fazit: Der ATX ist besser als sein Ruf. Er ist weder exotischer Ausreißer noch Sonderfall der Kapitalmarkthistorie. Wer sektorale Chancen sucht, solide Ausschüttungen schätzt und makrozyklische Dynamik nutzen möchte, findet im ATX einen unterschätzten Portfoliobaustein.
Mehr dazu in der gemeinsamen Raiffeisen Research Analyse mit Manuel Schleifer hier https://bit.ly/4pC3Ezj

Hören: https://audio-cd.at/page/podcast/8135
- Florian Beckermann ist seit 2009 im Interessenverband für Anleger tätig, dort seit 2012 im Vorstand und seit 2020 mit der Führung des Verbands betraut. Gemeinsam nehmen wir spontan eine Gratulationsfolge zum neuen ATX Rekord nach 18 Jahren, 4 Monaten und 19 Tagen auf. Welche Rolle spielen dabei die IR-Abteilungen? Welche Themen hat der IVA mit der IR?
https://www.iva.or.at
Florian Beckermann im Börsepeople-Podcast: https://audio-cd.at/page/podcast/4152
About: Die Serie "Private Investor Relations" des Podcasters Christian Drastil, der im Q4/24 in Frankfurt als "Finanznetworker #1 Austria" ausgezeichnet wurde, findet im Rahmen von http://www.audio-cd.at und dem Podcast "Audio-CD.at Indie Podcasts" statt. Es handelt sich um das Ziel der stärkeren Vernetzung zwischen Privatanleger:innen und den Investor Relations Abteilungen. Im selbst komponierten Jingle unterstützt die Opernsängerin Ruzanna Ananyan.

- Wiener Börse Party Mittwoch nachhören: https://audio-cd.at/page/podcast/8131
- ATX schafft nach 6716 Tagen oder 18 Jahren, 4 Monaten und 19 Tagen einen neuen Schlusskursrekord
- Erstmals Close über 5000 und das am Tag der Vertragsverlängerung von Christoph Boschan
- AT&S steigt um fast zehn Prozent
- PIR-News: Strabag, RBI, Flughafen Wien, Wiener Börse, Uniqa, Porr
- mehr dazu im Podcast

(Der Input von audio cd.at für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 27.11.)



(27.11.2025)

mind the #gabb


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Christian Drastil
Der Namensgeber des Blogs. Ich funktioniere nach dem Motto "Trial, Error & Learning". Mehrjährige Business Pläne passen einfach nicht zu mir. Zu schnell (ver)ändert sich die Welt, in der wir leben. Damit bin ich wohl nicht konzernkompatibel sondern lieber ein alter Jungunternehmer. Ein lupenreiner Digital Immigrant ohne auch nur einen Funken Programmier-Know-How, aber - wie manche sagen - vielleicht mit einem ausgeprägten Gespür für Geschäftsmodelle, die funktionieren. Der Versuch, Finanzmedien mit Sport, Musik und schrägen Ideen positiv aufzuladen, um Financial Literacy für ein grosses Publikum spannend zu machen, steht im Mittelpunkt. Diese Dinge sind mein Berufsleben und ich arbeite gerne. Der Blog soll u.a. zeigen, wie alles zusammenhängt und welches Bigger Picture angestrebt wird.
Christian Drastil

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