Strabag-Dividende bleibt stabil bei 1,3 Euro

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29.04.2019, 3010 Zeichen

Der börsenotierte Baukonzern Strabag SE hat im Geschäftsjahr 2018 erneut mehrere Rekorde verbucht: So lagen nicht nur Leistung und Auftragsbestand – wie berichtet – auf dem höchsten Niveau in der Konzerngeschichte, sondern auch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) und das Konzernergebnis. Angesichts des weiteren Rekordjahrs in Verbindung mit den Erwartungen für die Zukunft möchte der Vorstand der Hauptversammlung am 28.6.2019 eine zum Vorjahr unverändert hohe Dividende von 1,30 Euro je Aktie vorschlagen. CEO  Thomas Birtel: „Nachdem wir bereits im Februar das dritte Rekordjahr in Folge bei der Leistung berichtet haben, können wir nun weitere Rekorde beim Ergebnis 2018 melden. Trotz unserer vollen Auftragsbücher werden wir weiterhin an allen verfügbaren Schrauben der Effizienz drehen, um die Margen auf einem ansprechenden Niveau zu halten. Die Digitalisierung ist eines der Werkzeuge dazu.“

Der Konzern hat im Geschäftsjahr 2018 mit 16,3 Mrd. Euro neuerlich eine Rekordleistung erwirtschaftet, die insbesondere wetterbedingt noch höher ausfiel als erwartet. Dies entspricht einem Anstieg um 12 % gegenüber dem Vorjahr. Der konsolidierte Konzernumsatz betrug 15,2 Mrd. Euro – ähnlich wie bei der Leistung wurde damit ein Plus von 13 % verzeichnet. 2018 wurde ein um 14 % höheres Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 952,60 Mio. Euro erreicht. Bereinigt man das EBITDA um den nicht-operativen Aufwertungsgewinn in Höhe von  55,31 Mio. Euro, der sich im Jahr 2018 im Rahmen der Vollkonsolidierung der Konzessionsgesellschaft Pansuevia, der Betreiberin der BAB A8 in Deutschland, einmalig ergab, ergibt sich eine Erhöhung des EBITDA um 8 %.

Das EBIT erhöhte sich um 25 % auf 558,21 Mio. Euro, was einer EBIT-Marge von 3,7 % nach 3,3 % im Jahr 2017 entspricht. Auch bereinigt um den nicht-operativen Aufwertungsgewinn legte das EBIT zu – und zwar um 12 % (EBIT-Marge 3,3 %). Die Ergebnisverbesserung ist auf das Segment International + Sondersparten zurückzuführen. Hier trugen die Geschäftsfelder Property & Facility Services und Immobilien Development weiterhin sehr positiv zum Ergebnis bei, während Belastungen aus verlustträchtigen Großprojekten im internationalen Raum wegfielen.

Das Zinsergebnis war vergleichbar mit jenem des Vorjahrs. Die Ertragsteuerquote lag bei 31,7 % und damit ein wenig höher als im Vorjahr (2017: 30,6 %). Auf Minderheitsgesellschafter entfiel ein Anteil am Ergebnis von 9,25 Mio. Euro. Einerseits war 2018 erstmals kein Minderheitsaktionariat bei der Strabag AG, Deutschland, zu berücksichtigen. Andererseits werden Projekte im erfolgreichen Geschäftsfeld Immobilien Development bisweilen mit Partnerunternehmen umgesetzt. Das Konzernergebnis 2018 lag bei € 353,53 Mio. – eine Zunahme um 27 %. Das Ergebnis je Aktie belief sich auf € 3,45 (2017:  2,72 Euro).

Die Strabag  SE rechnet für das Geschäftsjahr 2019 weiterhin mit einer Leistung von ca. 16,0 Mrd. Euro (-2 %) und bekräftigt das Ziel, eine EBIT-Marge von mindestens 3,3 % erneut zu bestätigen.



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Thomas Birtel (Strabag), (© Michaela Mejta/photaq.com)


Autor
Christine Petzwinkler
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