Inbox: Uniqa kommuniziert erwartete Zahlen, bestätigt Ausblick


Uniqa
Akt. Indikation:  9.92 / 10.00
Uhrzeit:  08:26:06
Veränderung zu letztem SK:  -0.60%
Letzter SK:  10.02 ( 1.01%)

24.11.2016

Zugemailt von / gefunden bei: Uniqa (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

UNIQA auf Kurs die gesteckten Ziele zu erreichen

• Geplante Rücknahme der Einmalerläge in der Lebensversicherung reduziert verrechnete Konzernprämien um 2,3% auf 4.753,3 Mio. Euro 
• Laufende Konzernprämien um 1,9% auf 3.949,6 Mio. Euro gesteigert
• Versicherungsleistungen im Eigenbehalt um 2,3% auf 3.431,4 Mio. Euro reduziert 
• Combined Ratio nahezu unverändert bei 98,2% (+0,2PP)
• Nettoerträge aus Kapitalanlagen durch verschärftes Niedrigzinsumfeld auf 490,1 Mio. Euro gesunken (-20,7%)  
• Ergebnis vor Steuern erwartungsgemäß um 42,9% auf 172,2 Mio. Euro gesunken
• Ergebnisausblick für 2016 bestätigt: wegen hohen Zukunftsinvestitionen und angespannten ökonomischen Rahmenbedingungen bis zu 50% unter dem Rekordergebnis 2015


UNIQA CEO Andreas Brandstetter zu den ersten drei Quartalen 2016: „Mit dem Ergebnis vor Steuern von 172,2 Millionen Euro nach neun Monaten liegen wir in Summe im Bereich unserer Erwartungen, obwohl in der Schaden- und Unfallversicherung im dritten Quartal unerwartet viele Großschäden eingetreten sind. Schon zu Jahresbeginn haben wir für das laufende Jahr ein Ergebnis angekündigt, das wegen hoher Zukunftsinvestitionen und den angespannten ökonomischen Rahmenbedingungen bis zu 50 Prozent unter dem Rekordergebnis 2015 bleiben wird. Wir sind somit auf Kurs, um das angepeilte Ergebnis für das Gesamtjahr 2016 zu erreichen, auch wenn das toxische Niedrigzinsumfeld weiterhin starken Druck auf die Erträge aus den Kapitalanlagen ausübt.“

Brandstetter zur Schadenentwicklung: „Das dritte Quartal 2016 war durch überdurchschnittlich viele Großschäden in Österreich und in den internationalen Märkten gekennzeichnet. Dadurch stieg die Combined Ratio in der Schaden- und Unfallversicherung in den ersten neun Monaten leicht auf 98,2 Prozent an. Mit diesem Wert, der deutlich über unseren Erwartungen liegt, sind wir nicht zufrieden. Dementsprechend werden wir unsere Anstrengungen unvermindert fortsetzen, um in diesem Bereich nachhaltig weitere Verbesserungen zu erzielen. Eine Rückkehr auf den Pfad der letzten Jahre mit einer stetig sinkenden Combined Ratio ist für uns von prioritärer Bedeutung.“

Brandstetter zur Prämienentwicklung: „In den ersten drei Quartalen 2016 stiegen die laufenden Prämien durch ein moderates Wachstum in Österreich und stärkeren Zuwächsen im internationalen Bereich in Summe um 1,9 Prozent. Das Minus bei den verrechneten Prämien ist ausschließlich davon getrieben, dass wir das Einmalerlagsgeschäft bewusst deutlich zurückgefahren haben, weil dieses viel Kapital bindet und vor allem im gegenwärtigen Zinsumfeld weniger ertragreich und für unsere Kunden nicht attraktiv ist. In der  Schaden- und Unfallversicherung haben wir ein durchaus gutes Wachstum erreicht und auch in der Krankenversicherung haben wir den soliden Wachstumskurs fortgesetzt.“

Zur erwarteten Entwicklung sagt Brandstetter: „Für das Geschäftsjahr 2016 gehen wir unverändert davon aus, dass das Ergebnis vor Steuern um bis zu 50 Prozent niedriger ausfallen wird als das sehr gute Ergebnis 2015. Gründe dafür sind einerseits das Anfang 2016 gestartete Innovationsprogramm mit erhebliche Zukunftsinvestitionen in das ‚Re-Design‘ des Geschäftsmodells, den personellen Kompetenzaufbau und die erforderliche Modernisierung unserer IT-Landschaft. Andererseits gehen wir davon aus, dass sich die anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen mit negativen Zinsen, sinkenden Kapitalerträgen und politischen Unsicherheiten in einzelnen Märkten mittelfristig nicht verbessern werden. Wir halten an unserem Vorhaben fest, auf Basis einer sehr soliden Kapitalausstattung die jährliche Ausschüttung je Aktie im Rahmen einer progressiven Dividendenpolitik in den kommenden Jahren kontinuierlich zu steigern.“

Konzernkennzahlen 1 – 9/2016 im Detail
Die verrechneten Prämien der UNIQA Group inklusive der Sparanteile der fonds- und der indexgebundenen Lebensversicherung sanken in den ersten drei Quartalen 2016 aufgrund des plangemäß zurückgefahrenen Einmalerlagsgeschäfts in der Lebensversicherung um 2,3 Prozent auf 4.753,3 Millionen Euro (1 – 9/2015: 4.866,1 Millionen Euro). Während die laufenden Konzernprämien um 1,9 Prozent auf 3.949,6 Millionen Euro (1 – 9/2015: 3.876,8  Millionen Euro) stiegen, reduzierten sich die Einmalerlagsprämien in der Lebensversicherung um 18,8 Prozent auf 803,7 Millionen Euro (1 – 9/2015: 989,3 Millionen Euro).

In der Krankenversicherung stiegen die verrechneten Prämien im Berichtszeitraum um 4,0 Prozent auf 778,8 Millionen Euro (1 – 9/2015: 749,1 Millionen Euro), jene in der Schaden- und Unfallversicherung wuchsen in den ersten neun Monaten des Jahres 2016 um 2,4 Prozent auf 2.079,1 Millionen Euro (1 – 9/2015: 2.029,6 Millionen Euro). In der Lebensversicherung reduzierten sich wegen der Rücknahme des Einmalerlagsgeschäfts die gesamten verrechneten Prämien – inklusive der Sparanteile der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung – um 9,2 Prozent auf 1.895,3 Millionen Euro (1 – 9/2015: 2.087,5 Millionen Euro).

Die abgegrenzten Prämien im Eigenbehalt nach IFRS (d.h. exklusive Sparanteile der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung) sanken um 2,1 Prozent auf 4.219,3 Millionen Euro (1 – 9/2015: 4.307,6 Millionen Euro).

Die Versicherungsleistungen im Eigenbehalt der UNIQA Group reduzierten sich in den ersten neun Monaten 2016 aufgrund des Prämienrückgangs in der Lebensversicherung um 2,3 Prozent auf 3.431,4 Millionen Euro (1 – 9/2015: 3.512,5 Millionen Euro).

Die gesamten Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb abzüglich der erhaltenen Rückversicherungsprovisionen stiegen in den ersten neun Monaten des Jahres 2016 um 1,7 Prozent auf 1.015,0 Millionen Euro (1 – 9/2015: 998,5 Millionen Euro). Dabei reduzierten sich die Aufwendungen für den Versicherungsabschluss um 0,8 Prozent auf 702,7 Millionen Euro (1 – 9/2015: 708,5 Millionen Euro). Die sonstigen Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb (Verwaltungskosten) stiegen in den ersten drei Quartalen 2016 bedingt durch Aufwendungen im Rahmen des Innovations- und Investitionsprogramms um 7,8 Prozent auf 312,4 Millionen Euro (1 – 9/2015: 289,9 Millionen Euro).

Die Konzernkostenquote stieg im Zuge der gesunkenen Prämien und erhöhter Investitionen erwartungsgemäß auf 22,4 Prozent (1 – 9/2015: 21,4 Prozent). Die Combined Ratio nach Rückversicherung stieg – durch eine überdurchschnittliche Großschadenbelastung im dritten Quartal – leicht auf 98,2 Prozent (1 – 9/2015: 98,0 Prozent).

Die Nettoerträge aus Kapitalanlagen sanken unter anderem aufgrund negativer Währungseffekte in den ersten drei Quartalen 2016 um 20,7 Prozent auf 490,1 Millionen Euro (1 – 9/2015: 618,0 Millionen Euro). Der Vergleichswert des Vorjahres ist durch positive Bewertungsergebnisse und den 2015 erfolgten Umbau der strategischen Veranlagungspolitik beeinflusst, während in den ersten neun Monaten 2016 das weiter verschärfte Niedrigzinsumfeld dämpfend wirkte.

Der Kapitalanlagebestand der UNIQA Group (einschließlich der Kapitalanlagen der fonds- und der indexgebundenen Lebensversicherung) erhöhte sich zum 30. September 2016 gegenüber dem letzten Bilanzstichtag auf 30.584,9 Millionen Euro (31. Dezember 2015: 29.416,1 Millionen Euro).

Das versicherungstechnische Ergebnis der UNIQA Group sank in den ersten drei Quartalen 2016 um 50,7 Prozent auf 74,4 Millionen Euro (1 – 9/2015: 151,0 Millionen Euro). Das operative Ergebnis verringerte sich vor allem aufgrund des gesunkenen Kapitalanlageergebnisses um 32,3 Prozent auf 230,6 Millionen Euro (1 – 9/2015: 340,4 Millionen Euro). Das Ergebnis vor Steuern der UNIQA Group lag bei 172,2 Millionen Euro (1 – 9/2015: 301,9 Millionen Euro). Dieses Ergebnis beinhaltet einen außerordentlichen Vorsteuerertrag in der Höhe von 37 Millionen Euro aus dem Verkauf der Minderheits-Finanzbeteiligung an der Niederösterreichische Versicherung AG, Investitionen in der Höhe von rund 30 Millionen Euro im Zuge unseres Innovationsprogrammes, und eine im Vergleich zum Vorjahr um 30 Millionen Euro höhere Belastung durch Großschäden.

Das Konzernergebnis (den Aktionären der UNIQA Insurance Group AG zurechenbarer Anteil des Periodenergebnisses) reduzierte sich plangemäß um 39,3 Prozent auf 148,8 Millionen Euro (1 – 9/2015: 245,0 Millionen Euro). Das Ergebnis je Aktie lag bei 0,48 Euro (1 – 9/2015: 0,79 Euro).

Das Eigenkapital der UNIQA Group stieg seit Jahresbeginn um 6,8 Prozent und belief sich per 30. September 2016 auf 3.367,9 Millionen Euro (31. Dezember 2015: 3.152,7 Millionen Euro).

Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter der UNIQA Group sank in den ersten neun Monaten des Jahres 2016 auf 13.908 (1 – 9/2015: 14.038).

Ausblick 
UNIQA startete Anfang 2016 das größte Innovationsprogramm in seiner Unternehmensgeschichte und wird in den kommenden zehn Jahren rund 500 Millionen Euro in das „Re-Design“ des Geschäftsmodells, den dazu notwendigen personellen Kompetenzaufbau und die erforderlichen IT-Systeme investieren. Diese erheblichen Zukunftsinvestitionen werden zu einem guten Teil im Jahr 2016 ergebniswirksam. In Kombination mit den anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen – wie einem Anhalten des Niedrigzinsumfelds, sinkenden Kapitalerträgen und politischen Unsicherheiten in einzelnen Märkten – erwartet UNIQA für das Geschäftsjahr 2016 ein im Vergleich zum sehr guten Ergebnis 2015 um bis zu 50 Prozent reduziertes Ergebnis vor Steuern. Trotz der Investitionen und des herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds beabsichtigt UNIQA, die jährliche Ausschüttung je Aktie im Rahmen einer progressiven Dividendenpolitik in den kommenden Jahren kontinuierlich zu steigern.

Company im Artikel

Uniqa

 
Mitglied in der BSN Peer-Group ATX
Show latest Report (19.11.2016)
 
Für Zusatzliquidität im Orderbuch der Uniqa-Aktien sorgen die Raiffeisen Centrobank AG als Specialist sowie die Market Maker Erste Group Bank AG, Hudson River Trading Europe, Oddo Seydler Bank AG, Société Générale S.A., Spire Europe Limited und Wood & Company Financial Services, Klick auf Institut/Bank öffnet Übersicht.






Aktien auf dem Radar:Porr, OMV, VIG, Austriacard Holdings AG, Pierer Mobility, RHI Magnesita, Uniqa, RBI, CA Immo, Lenzing, Telekom Austria, Kapsch TrafficCom, Polytec Group, Semperit, SW Umwelttechnik, Agrana, Flughafen Wien, Oberbank AG Stamm, Palfinger, Strabag, Amag, Österreichische Post, Infineon, Sartorius, Nvidia, BMW, Hannover Rück, Fresenius Medical Care, Zalando, Beiersdorf, Brenntag.

(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Random Partner #goboersewien

Societe Generale
Société Générale ist einer der weltweit größten Derivate-Emittenten und auch in Deutschland bereits seit 1989 konstant als Anbieter für Optionsscheine, Zertifikate und Aktienanleihen aktiv. Mit einer umfangreichen Auswahl an Basiswerten aller Anlageklassen (Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen und Zinsen) überzeugt Société Générale und nimmt in Deutschland einen führenden Platz im Bereich der Hebelprodukte ein.

>> Besuchen Sie 60 weitere Partner auf boerse-social.com/goboersewien


Ausgewählte Events von BSN-Partnern


Meistgelesen
>> mehr





PIR-Zeichnungsprodukte
Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr
    BSN MA-Event Mercedes-Benz Group
    BSN MA-Event Porsche Automobil Holding
    Juliette zu Kontron
    BSN MA-Event BMW
    BSN MA-Event Infineon
    BSN MA-Event CA Immo
    #gabb #1817

    Featured Partner Video

    MMM Matejkas Market Memos #42: Gedanken über die Börsen, dort wird durchaus Intelligenz gehandelt und weniger reine Gier

    Comeback von Triple M - Matejkas Market Memos auf Audio CD at. Heute macht sich Wolfgang Gedanken über viel zu viel Hektik in der vergangenen Zeit, was im Grunde wieder Stillstand bedeutet.

    Books josefchladek.com

    Robert Longo
    Men in the Cities
    2009
    Schirmer / Mosel

    Chargesheimer
    Cologne intime
    1957
    Greven

    Pierre Jahan & Jean Cocteau
    La Mort et les Statues
    1946
    Editions du Compas

    Pierre Jahan
    Mer
    1936
    Éditions O.E.T.

    Gytis Skudzinskas
    Print of Truth / Truth of Print
    2024
    Noroutine Books

    Inbox: Uniqa kommuniziert erwartete Zahlen, bestätigt Ausblick


    24.11.2016, 10752 Zeichen

    24.11.2016

    Zugemailt von / gefunden bei: Uniqa (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

    UNIQA auf Kurs die gesteckten Ziele zu erreichen

    • Geplante Rücknahme der Einmalerläge in der Lebensversicherung reduziert verrechnete Konzernprämien um 2,3% auf 4.753,3 Mio. Euro 
    • Laufende Konzernprämien um 1,9% auf 3.949,6 Mio. Euro gesteigert
    • Versicherungsleistungen im Eigenbehalt um 2,3% auf 3.431,4 Mio. Euro reduziert 
    • Combined Ratio nahezu unverändert bei 98,2% (+0,2PP)
    • Nettoerträge aus Kapitalanlagen durch verschärftes Niedrigzinsumfeld auf 490,1 Mio. Euro gesunken (-20,7%)  
    • Ergebnis vor Steuern erwartungsgemäß um 42,9% auf 172,2 Mio. Euro gesunken
    • Ergebnisausblick für 2016 bestätigt: wegen hohen Zukunftsinvestitionen und angespannten ökonomischen Rahmenbedingungen bis zu 50% unter dem Rekordergebnis 2015


    UNIQA CEO Andreas Brandstetter zu den ersten drei Quartalen 2016: „Mit dem Ergebnis vor Steuern von 172,2 Millionen Euro nach neun Monaten liegen wir in Summe im Bereich unserer Erwartungen, obwohl in der Schaden- und Unfallversicherung im dritten Quartal unerwartet viele Großschäden eingetreten sind. Schon zu Jahresbeginn haben wir für das laufende Jahr ein Ergebnis angekündigt, das wegen hoher Zukunftsinvestitionen und den angespannten ökonomischen Rahmenbedingungen bis zu 50 Prozent unter dem Rekordergebnis 2015 bleiben wird. Wir sind somit auf Kurs, um das angepeilte Ergebnis für das Gesamtjahr 2016 zu erreichen, auch wenn das toxische Niedrigzinsumfeld weiterhin starken Druck auf die Erträge aus den Kapitalanlagen ausübt.“

    Brandstetter zur Schadenentwicklung: „Das dritte Quartal 2016 war durch überdurchschnittlich viele Großschäden in Österreich und in den internationalen Märkten gekennzeichnet. Dadurch stieg die Combined Ratio in der Schaden- und Unfallversicherung in den ersten neun Monaten leicht auf 98,2 Prozent an. Mit diesem Wert, der deutlich über unseren Erwartungen liegt, sind wir nicht zufrieden. Dementsprechend werden wir unsere Anstrengungen unvermindert fortsetzen, um in diesem Bereich nachhaltig weitere Verbesserungen zu erzielen. Eine Rückkehr auf den Pfad der letzten Jahre mit einer stetig sinkenden Combined Ratio ist für uns von prioritärer Bedeutung.“

    Brandstetter zur Prämienentwicklung: „In den ersten drei Quartalen 2016 stiegen die laufenden Prämien durch ein moderates Wachstum in Österreich und stärkeren Zuwächsen im internationalen Bereich in Summe um 1,9 Prozent. Das Minus bei den verrechneten Prämien ist ausschließlich davon getrieben, dass wir das Einmalerlagsgeschäft bewusst deutlich zurückgefahren haben, weil dieses viel Kapital bindet und vor allem im gegenwärtigen Zinsumfeld weniger ertragreich und für unsere Kunden nicht attraktiv ist. In der  Schaden- und Unfallversicherung haben wir ein durchaus gutes Wachstum erreicht und auch in der Krankenversicherung haben wir den soliden Wachstumskurs fortgesetzt.“

    Zur erwarteten Entwicklung sagt Brandstetter: „Für das Geschäftsjahr 2016 gehen wir unverändert davon aus, dass das Ergebnis vor Steuern um bis zu 50 Prozent niedriger ausfallen wird als das sehr gute Ergebnis 2015. Gründe dafür sind einerseits das Anfang 2016 gestartete Innovationsprogramm mit erhebliche Zukunftsinvestitionen in das ‚Re-Design‘ des Geschäftsmodells, den personellen Kompetenzaufbau und die erforderliche Modernisierung unserer IT-Landschaft. Andererseits gehen wir davon aus, dass sich die anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen mit negativen Zinsen, sinkenden Kapitalerträgen und politischen Unsicherheiten in einzelnen Märkten mittelfristig nicht verbessern werden. Wir halten an unserem Vorhaben fest, auf Basis einer sehr soliden Kapitalausstattung die jährliche Ausschüttung je Aktie im Rahmen einer progressiven Dividendenpolitik in den kommenden Jahren kontinuierlich zu steigern.“

    Konzernkennzahlen 1 – 9/2016 im Detail
    Die verrechneten Prämien der UNIQA Group inklusive der Sparanteile der fonds- und der indexgebundenen Lebensversicherung sanken in den ersten drei Quartalen 2016 aufgrund des plangemäß zurückgefahrenen Einmalerlagsgeschäfts in der Lebensversicherung um 2,3 Prozent auf 4.753,3 Millionen Euro (1 – 9/2015: 4.866,1 Millionen Euro). Während die laufenden Konzernprämien um 1,9 Prozent auf 3.949,6 Millionen Euro (1 – 9/2015: 3.876,8  Millionen Euro) stiegen, reduzierten sich die Einmalerlagsprämien in der Lebensversicherung um 18,8 Prozent auf 803,7 Millionen Euro (1 – 9/2015: 989,3 Millionen Euro).

    In der Krankenversicherung stiegen die verrechneten Prämien im Berichtszeitraum um 4,0 Prozent auf 778,8 Millionen Euro (1 – 9/2015: 749,1 Millionen Euro), jene in der Schaden- und Unfallversicherung wuchsen in den ersten neun Monaten des Jahres 2016 um 2,4 Prozent auf 2.079,1 Millionen Euro (1 – 9/2015: 2.029,6 Millionen Euro). In der Lebensversicherung reduzierten sich wegen der Rücknahme des Einmalerlagsgeschäfts die gesamten verrechneten Prämien – inklusive der Sparanteile der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung – um 9,2 Prozent auf 1.895,3 Millionen Euro (1 – 9/2015: 2.087,5 Millionen Euro).

    Die abgegrenzten Prämien im Eigenbehalt nach IFRS (d.h. exklusive Sparanteile der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung) sanken um 2,1 Prozent auf 4.219,3 Millionen Euro (1 – 9/2015: 4.307,6 Millionen Euro).

    Die Versicherungsleistungen im Eigenbehalt der UNIQA Group reduzierten sich in den ersten neun Monaten 2016 aufgrund des Prämienrückgangs in der Lebensversicherung um 2,3 Prozent auf 3.431,4 Millionen Euro (1 – 9/2015: 3.512,5 Millionen Euro).

    Die gesamten Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb abzüglich der erhaltenen Rückversicherungsprovisionen stiegen in den ersten neun Monaten des Jahres 2016 um 1,7 Prozent auf 1.015,0 Millionen Euro (1 – 9/2015: 998,5 Millionen Euro). Dabei reduzierten sich die Aufwendungen für den Versicherungsabschluss um 0,8 Prozent auf 702,7 Millionen Euro (1 – 9/2015: 708,5 Millionen Euro). Die sonstigen Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb (Verwaltungskosten) stiegen in den ersten drei Quartalen 2016 bedingt durch Aufwendungen im Rahmen des Innovations- und Investitionsprogramms um 7,8 Prozent auf 312,4 Millionen Euro (1 – 9/2015: 289,9 Millionen Euro).

    Die Konzernkostenquote stieg im Zuge der gesunkenen Prämien und erhöhter Investitionen erwartungsgemäß auf 22,4 Prozent (1 – 9/2015: 21,4 Prozent). Die Combined Ratio nach Rückversicherung stieg – durch eine überdurchschnittliche Großschadenbelastung im dritten Quartal – leicht auf 98,2 Prozent (1 – 9/2015: 98,0 Prozent).

    Die Nettoerträge aus Kapitalanlagen sanken unter anderem aufgrund negativer Währungseffekte in den ersten drei Quartalen 2016 um 20,7 Prozent auf 490,1 Millionen Euro (1 – 9/2015: 618,0 Millionen Euro). Der Vergleichswert des Vorjahres ist durch positive Bewertungsergebnisse und den 2015 erfolgten Umbau der strategischen Veranlagungspolitik beeinflusst, während in den ersten neun Monaten 2016 das weiter verschärfte Niedrigzinsumfeld dämpfend wirkte.

    Der Kapitalanlagebestand der UNIQA Group (einschließlich der Kapitalanlagen der fonds- und der indexgebundenen Lebensversicherung) erhöhte sich zum 30. September 2016 gegenüber dem letzten Bilanzstichtag auf 30.584,9 Millionen Euro (31. Dezember 2015: 29.416,1 Millionen Euro).

    Das versicherungstechnische Ergebnis der UNIQA Group sank in den ersten drei Quartalen 2016 um 50,7 Prozent auf 74,4 Millionen Euro (1 – 9/2015: 151,0 Millionen Euro). Das operative Ergebnis verringerte sich vor allem aufgrund des gesunkenen Kapitalanlageergebnisses um 32,3 Prozent auf 230,6 Millionen Euro (1 – 9/2015: 340,4 Millionen Euro). Das Ergebnis vor Steuern der UNIQA Group lag bei 172,2 Millionen Euro (1 – 9/2015: 301,9 Millionen Euro). Dieses Ergebnis beinhaltet einen außerordentlichen Vorsteuerertrag in der Höhe von 37 Millionen Euro aus dem Verkauf der Minderheits-Finanzbeteiligung an der Niederösterreichische Versicherung AG, Investitionen in der Höhe von rund 30 Millionen Euro im Zuge unseres Innovationsprogrammes, und eine im Vergleich zum Vorjahr um 30 Millionen Euro höhere Belastung durch Großschäden.

    Das Konzernergebnis (den Aktionären der UNIQA Insurance Group AG zurechenbarer Anteil des Periodenergebnisses) reduzierte sich plangemäß um 39,3 Prozent auf 148,8 Millionen Euro (1 – 9/2015: 245,0 Millionen Euro). Das Ergebnis je Aktie lag bei 0,48 Euro (1 – 9/2015: 0,79 Euro).

    Das Eigenkapital der UNIQA Group stieg seit Jahresbeginn um 6,8 Prozent und belief sich per 30. September 2016 auf 3.367,9 Millionen Euro (31. Dezember 2015: 3.152,7 Millionen Euro).

    Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter der UNIQA Group sank in den ersten neun Monaten des Jahres 2016 auf 13.908 (1 – 9/2015: 14.038).

    Ausblick 
    UNIQA startete Anfang 2016 das größte Innovationsprogramm in seiner Unternehmensgeschichte und wird in den kommenden zehn Jahren rund 500 Millionen Euro in das „Re-Design“ des Geschäftsmodells, den dazu notwendigen personellen Kompetenzaufbau und die erforderlichen IT-Systeme investieren. Diese erheblichen Zukunftsinvestitionen werden zu einem guten Teil im Jahr 2016 ergebniswirksam. In Kombination mit den anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen – wie einem Anhalten des Niedrigzinsumfelds, sinkenden Kapitalerträgen und politischen Unsicherheiten in einzelnen Märkten – erwartet UNIQA für das Geschäftsjahr 2016 ein im Vergleich zum sehr guten Ergebnis 2015 um bis zu 50 Prozent reduziertes Ergebnis vor Steuern. Trotz der Investitionen und des herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds beabsichtigt UNIQA, die jährliche Ausschüttung je Aktie im Rahmen einer progressiven Dividendenpolitik in den kommenden Jahren kontinuierlich zu steigern.

    Company im Artikel

    Uniqa

     
    Mitglied in der BSN Peer-Group ATX
    Show latest Report (19.11.2016)
     
    Für Zusatzliquidität im Orderbuch der Uniqa-Aktien sorgen die Raiffeisen Centrobank AG als Specialist sowie die Market Maker Erste Group Bank AG, Hudson River Trading Europe, Oddo Seydler Bank AG, Société Générale S.A., Spire Europe Limited und Wood & Company Financial Services, Klick auf Institut/Bank öffnet Übersicht.








    BSN Podcasts
    Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

    MMM Matejkas Market Memos #43: Wer mehr bezahlt, bekommt mehr Intelligenz, der Rest Tik-Tok-Videos




    Uniqa
    Akt. Indikation:  9.92 / 10.00
    Uhrzeit:  08:26:06
    Veränderung zu letztem SK:  -0.60%
    Letzter SK:  10.02 ( 1.01%)



     

    Bildnachweis

    1. Andreas Brandstetter, CEO Uniqa Insurance Group : Verschmelzung der operativen Erstversicherer in Österreich schneller als geplant umgesetzt : Fotocredit: Uniqa , (© Aussender)   >> Öffnen auf photaq.com

    Aktien auf dem Radar:Porr, OMV, VIG, Austriacard Holdings AG, Pierer Mobility, RHI Magnesita, Uniqa, RBI, CA Immo, Lenzing, Telekom Austria, Kapsch TrafficCom, Polytec Group, Semperit, SW Umwelttechnik, Agrana, Flughafen Wien, Oberbank AG Stamm, Palfinger, Strabag, Amag, Österreichische Post, Infineon, Sartorius, Nvidia, BMW, Hannover Rück, Fresenius Medical Care, Zalando, Beiersdorf, Brenntag.


    Random Partner

    Societe Generale
    Société Générale ist einer der weltweit größten Derivate-Emittenten und auch in Deutschland bereits seit 1989 konstant als Anbieter für Optionsscheine, Zertifikate und Aktienanleihen aktiv. Mit einer umfangreichen Auswahl an Basiswerten aller Anlageklassen (Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen und Zinsen) überzeugt Société Générale und nimmt in Deutschland einen führenden Platz im Bereich der Hebelprodukte ein.

    >> Besuchen Sie 60 weitere Partner auf boerse-social.com/partner




    Useletter

    Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

    Newsletter abonnieren

    Runplugged

    Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
    (kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

    per Newsletter erhalten


    Ausgewählte Events von BSN-Partnern


    Meistgelesen
    >> mehr





    PIR-Zeichnungsprodukte
    Newsflow
    >> mehr

    Börse Social Club Board
    >> mehr
      BSN MA-Event Mercedes-Benz Group
      BSN MA-Event Porsche Automobil Holding
      Juliette zu Kontron
      BSN MA-Event BMW
      BSN MA-Event Infineon
      BSN MA-Event CA Immo
      #gabb #1817

      Featured Partner Video

      MMM Matejkas Market Memos #42: Gedanken über die Börsen, dort wird durchaus Intelligenz gehandelt und weniger reine Gier

      Comeback von Triple M - Matejkas Market Memos auf Audio CD at. Heute macht sich Wolfgang Gedanken über viel zu viel Hektik in der vergangenen Zeit, was im Grunde wieder Stillstand bedeutet.

      Books josefchladek.com

      Chargesheimer
      Cologne intime
      1957
      Greven

      Shin Yanagisawa
      Tracks of the City
      1978
      Asahi Sonorama

      Bryan Schutmaat & Ashlyn Davis
      Islands of the Blest
      2014
      Twin Palms Publishers

      Bernard Larsson
      Die ganze Stadt Berlin. Politische Fotos
      1964
      Nannen-Verlag

      Joachim Brohm
      Maser
      2023
      BR-ED

      h