15.05.2013, 2018 Zeichen
Der glücklose Ex-Verteidigungsminister Norbert Darabos hat sich in einen Bereich zurückgezogen, der ihm vermutlich mehr behagt als der Umgang mit Generälen. Als "Buhmann" der Regierung sprang kurzfristig der ebenfalls ungeschickte und überforderte Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich als "Feind" der fleißigen Bienen ein - und verschaffte so Finanzministerin Fekter wenigstens für einige Tage Entlastung.
Anliegen und Argumente müssen stets geschickt und professionell einer immer kritischeren Öffentlichkeit nahegebracht werden, sonst werden reflexartig nur Nebenthemen oberflächlich und emotionell diskutiert.
Aktuell besteht die Gefahr, dass die sinnvolle Methode der Quellenbesteuerung durch die unsinnige Methode des grenzüberschreitenden Datenaustausches den Kürzeren zieht. Der Datenaustausch ist problematisch und bei der Einhebung von Ertragssteuern teuer und ineffizient. Es werden gigantische Daten hin und her geschoben, die wahrscheinlich nur selektiv bearbeitet werden können und mit großen Schwierigkeiten den jeweiligen Steuerpflichtigen zuordenbar sind. Es gibt zig-tausende Mayer, Meyer, Mayr, Meir und Namen mit Umlauten (aus Müller wird Mueller) - die Verwechslungsgefahr ist enorm groß. In Österreich hat sich das System der Besteuerung an der Quelle bestens bewährt d.h. die Kapitalertragssteuer wird von den Banken eingehoben und an das Finanzamt abgeführt. Voraussetzung dafür ist, dass es in ganz Europa eine einheitliche Besteuerung der Kapitalerträge gibt. Damit würde auch das krampfhafte Suchen nach niedrigen Steuersätzen und Schlupflöchern wegfallen.
Wenn es Fekter mit ihrem unbeugsamen (sturen) Verhalten gelingt, die Besteuerung der Kapitalerträge in Europa zu vereinheitlichen, hätte sich ihr vielfach kritisierter Kampf gegen die Europa-Granden gelohnt, weil dann mit positiven Auswirkungen auf das Budget aller Länder zu rechnen ist und alle Steuerpflichtigen gleich behandelt werden. „Viele Euro in der Kasse sind besser als gigantische Datenmengen!“
(Wilhelm Rasinger)
Was noch interessant sein dürfte:
Zukunftsvorsorge: IVA-Forderungen (Wilhelm Rasinger)
Habemus Nolz (Wilhelm Rasinger)
Wiener Volksbefragung hat Relevanz für den Kapitalmarkt (Wilhelm Rasinger für Fachheft 6)
„Wir gründen eine Bank“ (Wilhelm Rasinger)
Börsepeople im Podcast S17/17: Alexander Putz
1.
Maria Fekter beim informellen ECOFIN in Dublin
, (© BMF) >> Öffnen auf photaq.com
Aktien auf dem Radar:Pierer Mobility, Frequentis, RHI Magnesita, EuroTeleSites AG, Lenzing, UBM, Rosgix, Polytec Group, ATX, ATX Prime, ATX TR, Bawag, CA Immo, Erste Group, Immofinanz, OMV, voestalpine, Andritz, Cleen Energy, Heid AG, Porr, Rosenbauer, Wolford, Strabag, Warimpex, Oberbank AG Stamm, Agrana, Amag, EVN, Flughafen Wien, Palfinger.
EuroTeleSites AG
EuroTeleSites bietet mit seiner langjähriger Erfahrung im Bereich der Telekommunikation, Lösungen und Dienstleistungen zum Bau und der Servicierung von drahtlosen Telekommunikationsnetzwerken in sechs Ländern in der CEE-Region an: Österreich, Bulgarien, Kroatien, Slowenien, der Republik Nordmazedonien und der Republik Serbien. Das Portfolio des Unternehmens umfasst über 13.000 Standorte, die hochwertige Wholesale Services für eine breite Palette von Kunden bieten.
>> Besuchen Sie 58 weitere Partner auf boerse-social.com/partner
Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab.
Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.
Newsletter abonnieren
Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)
per Newsletter erhalten
Saudis kaufen den kompletten Sport
Das Sporttagebuch mit Michael Knöppel - 20. Februar 2025 E-Mail: sporttagebuch.michael@gmail.com Instagram: @das_sporttagebuch Twitter: @Sporttagebuch_
Das Sporttagebuch mit Michael Knöppel - 2...
Olivia Arthur
Murmurings of the Skin
2024
Void
Jason Hendardy
This is a Test
2024
Gnomic Book
Gytis Skudzinskas
Print of Truth / Truth of Print
2024
Noroutine Books