Wiener Börse Party 2024 in the Making, 9.Juli (17 Jahre her)

Dienstag, 9. Juli

Heute vor 17 Jahren hatte die Wiener Börse ihr All-time-High bei 4981,87 ATX-Punkten, intraday ging der Leitindex sogar einmalig über 5000 Punkte. 17 Jahre später notiert der ATX bei nur 3650 Punkten. Das ist traurig. Der ATX Total Return wieder steht bei 8600 Punkten, es ist jener Index, der die Dividenden einberechnet und den Börsechef Christoph Boschan als den wahren ATX bezeichnet. Meiner Meinung nach notiert der wahre ATX aber bei 5350, denn zieht man die viel zu freche KESt ab (auf Dividenden und Kursgewinne gibt es ja jeweils 27,5 Prozent), dann bleiben nur 5350 Punkte. Die Rechnung dazu ist einfach: Es gibt einen ATX NTR, der die Dividenden-KESt abzieht, der steht bei 7000. Gewichtet man nun, dass ein Investment von 1000 auf 7000 in 34 Jahren 6000 Euro Gewinn brachte, muss man auch von diesen 6000 die bösen 27,5 abziehen, dann bleiben 4350 und mit den 1000 Einsatz sind wir auf 5350. Das sieht immer noch gut aus, aber halt nicht in 34 Jahren. Die Geschichte habe ich schon einmal geschrieben, aber zum 17. Geburtstag des All-time-Highs kann man nochmal wiederholen. Damals waren noch ganz andere Politiker am Werken, dem Kapitalmarkt positiver zugetan, das gilt für Rot (vor allem Vranitzky und Lacina, später sogar Gusenbauer), Schwarz (Schüssel) und auch Blau (Grasser). Heute wird Gulasch der Börse vorgezogen. Eh gut, auf Gulasch gibt es wenigstens keine KESt und auch die Behaltefrist ist kurz, denn bei langer Behaltefrist wird selbst Gulasch hin.

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(10.07.2024)

Wiener Börse Party


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Christian Drastil
Der Namensgeber des Blogs. Ich funktioniere nach dem Motto "Trial, Error & Learning". Mehrjährige Business Pläne passen einfach nicht zu mir. Zu schnell (ver)ändert sich die Welt, in der wir leben. Damit bin ich wohl nicht konzernkompatibel sondern lieber ein alter Jungunternehmer. Ein lupenreiner Digital Immigrant ohne auch nur einen Funken Programmier-Know-How, aber - wie manche sagen - vielleicht mit einem ausgeprägten Gespür für Geschäftsmodelle, die funktionieren. Der Versuch, Finanzmedien mit Sport, Musik und schrägen Ideen positiv aufzuladen, um Financial Literacy für ein grosses Publikum spannend zu machen, steht im Mittelpunkt. Diese Dinge sind mein Berufsleben und ich arbeite gerne. Der Blog soll u.a. zeigen, wie alles zusammenhängt und welches Bigger Picture angestrebt wird.
Christian Drastil

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