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Im News-Teil: Semperit, Do&Co, Uniqa, OMV, Zumtobel, S&T, Rosenbauer, RBI, Porr ... (Christine Petzwinkler)

mind the #gabb



Die Semperit-Gruppe konnte in den ersten neun Monaten 2020 ein Rekordergebnis erreichen. CEO Martin Füllenbach: "Die positiven Entwicklungen sind in erster Linie auf die Sonderkonjunktur bei Medizinprodukten zurückzuführen. Sie sind aber auch Resultat unserer umfassenden Restrukturierungsmaßnahmen sowie des stringenten Krisenmanagements in der gesamten Semperit-Gruppe. Selbst wenn in absehbarer Zeit eine breitenwirksame Impfung gegen CoViD-19 zur Verfügung stehen sollte, werden wir bis weit in das Jahr 2021 hinein pandemiebedingt positive Effekte aus dem Medizingeschäft sehen: In Summe gehen wir daher aus heutiger Sicht in unseren Planungen davon aus, dass wir das Ergebnis 2020 im kommenden Jahr in der Größenordnung halten beziehungsweise nochmals übertreffen können." Die Semperit-Gruppe verzeichnete in den ersten drei Quartalen 2020 einen leichten Umsatzanstieg von 0,8 Prozent auf 657,2 Mio. Euro im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum. Im Sektor Industrie ging der Umsatz um 13,4 Prozent zurück, der Sektor Medizin konnte hingegen eine Steigerung von 27,5 Prozent verzeichnen. Das EBIT verbesserte sich auf 159,5 Mio. Euro in den ersten drei Quartalen 2020 gegenüber -13,7 Mio. Euro in den ersten drei Quartalen 2019. Auf Basis aktueller Zahlen ist davon auszugehen, dass das EBITDA der Semperit-Gruppe auf Gesamtjahres-Sicht bei 200,0 bis 225,0 Mio. Euro und damit deutlich über dem Wert des Vorjahres liegen wird. Demnach wird für das EBIT der Semperit-Gruppe im Gesamtjahr 2020 zwischen 230,0 und 255,0 Mio. Euro erwartet. Über die Auszahlung einer Dividende für das Jahr 2020 werde erst entschieden werden, so das Unternehmen. Am Verkauf der Medizinsparte wird festgehalten.
Semperit ( Akt. Indikation:  21,80 /22,05, 3,42%)

Der Do&Co Konzern erzielte im 1. Halbjahr des Geschäftsjahres 2020/2021, das durch die Auswirkungen der Covid-19 Pandemie geprägt war, einen Umsatz von 111,35 Mio. Euro, was einen Umsatzrückgang von -78,1 Prozent bzw. -396,49 Mio. Euro gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres darstellt. Das EBIT ging von +34,35 Mio. Euro im 1. Halbjahr 2019/2020 auf nunmehr -31,58 Mio. Euro zurück. Das Konzernergebnis beträgt -37,27 Mio. Euro (VJ: 14,95 Mio. Euro). Im Ausblick heißt es mitunter, dass der Vorstand zuversichtlich ist, "dass Do&Co aus dieser Krise mit einem großen Lerneffekt und sehr wettbewerbsfähigen Strukturen herausgeht und die Möglichkeiten haben wird, seine alte Marktposition weiter zu verbessern". Es werde an Finanzierungslösungen gearbeitet, die auch ein derzeit nicht absehbares „Worst Case Scenario“ umfassen, so das Unternehmen.
DO&CO ( Akt. Indikation:  41,75 /42,05, 1,70%)

Uniqa hat in den ersten neun Monaten verrechnete Prämien in Höhe von 4.091,2 Mio. Euro (-0,1 Prozent zum Vorjahr) verbucht. In den ersten neun Monaten blieb der Vorsteuergewinn (EGT) mit 213,8 Mio. Euro nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahr (214,7 Mio. Euro). Das Konzernergebnis liegt bei 166,5 Mio. Euro (vs. 167,1 Mio. Euro). Die Kostenquote lag in den neun Monaten bei 27,0 (26,3) Prozent. Die Combined-Ratio - Schäden und Kosten gemessen an den Einnahmen - betrug erneut 95,9 Prozent. Das Unternehmen hat angekündigt, im Zuge der neuen Strategie 3.0 600 Stellen in Österreich abzubauen, sowie rund ein Drittel aller Standorte in Österreich zu schließen. Dies würde im 4. Quartal eine einmalige Rückstellung für Restrukturierungen in der Höhe von 110 Mio. Euro erfordern, die das Jahresergebnis 2020 reduzieren wird. Gleichzeitig habe die Neubewertung aller Geschäftspläne Wertminderungen auf Firmenwerte in Rumänien, Bulgarien und Serbien in der Höhe von rund 100 Mio. Euro ausgelöst, die ebenfalls das Jahresergebnis 2020 belasten werden. Angesichts der Covid-19-bedingten, volatilen Entwicklung der Wirtschaftslage sei eine detaillierte Prognose für das Jahresergebnis 2020 derzeit nicht möglich. Uniqa startet die neue Strategie "aus einer Position finanzieller Stärke und steckt messbare Ziele für die Fortsetzung des Wachstumskurses", wie es heißt. Angepeilt werden ein kontinuierliches Prämienwachstum von 3 Prozent pro Jahr bei einer gleichzeitigen deutlichen Senkung der Kosten und damit einhergehend der Combined Ratio in den kommenden Jahren auf nachhaltig unter 95 Prozent. Die Solvency Capital Ratio soll konstant über 170 Prozent liegen. Damit soll die Wiederaufnahme des Pfades einer progressiven – also jährlich wachsenden – Dividendenausschüttung der „Vor-Covid-19-Jahre“ beginnend ab dem Geschäftsjahr 2021 sichergestellt werden.
Uniqa ( Akt. Indikation:  6,00 /6,03, 2,82%)

Die OMV wurde zum dritten Mal in Folge in den Dow Jones Sustainability Index (DJSI World) aufgenommen. „Wir sind sehr zufrieden, dass wir erneut als führendes Unternehmen im Bereich Nachhaltigkeit und als einziges österreichisches Unternehmen im DJSI World ausgezeichnet wurden. Nachhaltigkeit ist ein integrierter Teil der OMV Unternehmensstrategie und wir werden weiterhin alles daran setzen unser Geschäft verantwortungsvoll und innovativ zu führen, um eine sichere und CO2-arme Zukunft zu gewährleisten“, sagt Rainer Seele, CEO der OMV.
OMV ( Akt. Indikation:  27,96 /28,02, -1,58%)

Die Zumtobel Group hat ihr neues Lichtforums auf 4.000 Quadratmetern am Stammsitz in Dornbirn, Österreich eröffnet. Zeitgleich legte das Unternehmen den Auftakt für den Zumtobel Group Campus, einem umfangreichen Konzept mit Formaten wie z. B. Keynotes, Webinare und Talks für Kunden, Partner sowie Mitarbeiter zu Licht wie auch damit verbundenen zeitgenössischen Themen und Zukunftsfragen. Mit dem weitreichenden hybriden Ansatz des Campus-Konzepts öffnet sich das Unternehmen – digital wie auch physisch – seinen Kunden und Partnern weltweit.
Zumtobel ( Akt. Indikation:  5,87 /5,98, 5,43%)

Research: Kepler Cheuvreux bestätigt S&T mit "Buy", nimmt aber das Kursziel von 28,0 auf 26,0 Euro zurück. Kepler Cheuvreux bestätigt für Semperit das "Hold"-Rating und erhöht das Kursziel von 16,0 auf 23,5 Euro. Die Baader-Experten bekräftigen die Kauf-Empfehlung für Semperit und kündigen an, das Kursziel (aktuell 23,0 Euro) zu überarbeiten. Die Mediobanca bestätigt Raiffeisen Bank International mit "Outperform" und reduziert das Kursziel von 23,0 auf 22,0 Euro. Die Analysten der RCB erhöhen die Empfehlung für die Rosenbauer-Aktie von "Hold" auf "Buy" und heben das Kursziel von 37,5 auf 45,5 Euro an. Die Experten von Baader Helvea stufen Rosenbauer von "Reduce" auf "Add" hoch und das Kursziel von 30,0 auf 40,0 Euro. Die jüngst vorgelegten Zahlen waren für die Analysten besser als erwartet. Die Analysten von SRC bestätigen das Buy-Rating für Porr, nehmen aber das Kursziel von 19,0 Euro auf 16,0 Euro zurück. "Wir stellen fest, dass unsere Schätzungen nach dem Halbjahr zwar vorsichtig, aber nicht vorsichtig genug waren", so die SRC-Experten, die nun ihre Erwartungen nach unten hin anpassen.
S&T ( Akt. Indikation:  18,97 /18,99, 1,17%)
Semperit ( Akt. Indikation:  21,80 /22,05, 3,42%)
RBI ( Akt. Indikation:  15,59 /15,64, -0,73%)
Rosenbauer ( Akt. Indikation:  37,40 /37,90, -1,44%)
Porr ( Akt. Indikation:  12,88 /13,16, -1,66%)

(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 19.11.)



(19.11.2020)



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Christine Petzwinkler

Redaktion Börse Social Magazine.

>> http://boerse-social.com


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