Zahlen von Wienerberger, FACC und Atrium, Research zu Lenzing und Andritz (Christine Petzwinkler)

Wienerberger erzielte 2019 einen Konzernumsatz von 3,5 Mrd. Euro, das ist ein Plus von 5 Prozent zum Vorjahreswert. Das bereinigte EBITDA wurde um 24 Prozent auf 587 Mio. Euro gesteigert. Beim EBITDA übertraf Wienerberger mit einem Anstieg von 38 Prozent auf 610 Mio. Euro bereits das für 2020 angestrebte Ziel von 600 Mio. Euro. Die Implementierung von Fast Forward verlief den Angaben zufolge schneller als geplant und habe einen weiteren Ergebnisbeitrag von 50 Mio. Euro (10 Mio. Euro mehr als ursprünglich geplant) geliefert, so das Unternehmen. Der Gewinn nach Steuern wurde um 87 Prozent auf 249 Mio. Euro (2018: 134 Mio. Euro) gesteigert. Der Vorstand wird der Hauptversammlung eine Erhöhung der Dividende um 20 Prozent von 0,50 Euro auf 0,60 Euro je Aktie vorschlagen.
Wienerberger ( Akt. Indikation:  25,12 /25,44, -0,32%)

Im Rumpfgeschäftsjahr 2019 (1. März bis 31. Dezember) hat FACC laut vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 665 Mio. Euro erreicht. Das vorläufige EBIT liegt bei 34,6 Mio. Euro. Das Unternehmen bestätige seine bisher kommunizierten mittelfristigen Wachstums- und Ertragsziele. In den nächsten fünf Jahren strebe das Unternehmen nach eigenen Angaben ein durchschnittliches Wachstum von 5 Prozent und eine Ebit-Marge von 8 bis 10 Prozent an.
FACC ( Akt. Indikation:  9,69 /9,83, -7,34%)

Atrium Real Estate hat Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt. Das EBITDA ist leicht um 1,7 Prozent auf 153,4 Mio. Euro zurückgegangen. Die bereinigten EPRA- Gewinne der Gesellschaft gingen aufgrund von Veräußerungen und höheren Schuldenständen um 4,3 Prozent auf 106 Mio. Euro zurück. Insgesamt stieg der Gewinn nach Steuern um 39,3 Prozent auf 84,4 Mio. Euro, verglichen mit 60,6 Mio. im Jahr 2018. Die Haupttreiber waren laut Atrium der Rückgang der Finanzaufwendungen (hauptsächlich Kosten für die Refinanzierung von Schulden im Jahr 2018), ein geringerer Steueraufwand und ein um 7,0 Mio. Euro höherer Gewinn aus Veräußerungen. Die jährliche Dividende der Gruppe, die als Kapitalrückzahlung zahlbar ist, soll für das Jahr 2020 bei 27 Eurocent je Aktie belassen werden, wie es heißt. Die Baader-Analysten bleiben nach diesen Zahlen auf Add mit Kursziel 3,75 Euro. Die Atrium-Zahlen seien solide ausgefallen, so die Analysten. Zu beachten sei das andkündigte Strategie-Update des Unternehmens. So möchte Atrium den Schwerpunkt auf Wohnimmobilien legen - es werde ein Portfolio von 5.000 Mieteinheiten hauptsächlich in Warschau und Prag angestrebt, wie es heißt.
Atrium ( Akt. Indikation:  3,38 /3,43, -0,22%)

Weiteres Research: Die Analysten der Baader Bank bekräftigen im Vorfeld der Zahlenbekanntgabe ihre Kaufempfehlung für Andritz und auch das Kursziel von 46,0 Euro. Für die Baader-Analysten ist die Bewertung der Aktie derzeit attraktiv. Aus Sicht der Analysten bleiben die mittelfristigen Aussichten von Andritz günstig. Erste Group nimmt die Coverage für Lenzing mit der Empfehlung Halten und dem Kursziel 71,6 Euro wieder auf.
Andritz ( Akt. Indikation:  31,68 /31,90, -1,27%)
Lenzing ( Akt. Indikation:  61,95 /62,50, -3,15%)

(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 26.02.)



(26.02.2020)

mind the #gabb


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Christine Petzwinkler

Redaktion Börse Social Magazine.

>> http://boerse-social.com


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