voestalpine Tubulars, ein Joint Venture zwischen dem österreichischen Technologiekonzern voestalpine und dem amerikanischen Konzern NOV Grant Prideco, zieht Konsequenzen aufgrund der US-Strafzöllen und Ölpreisverfall und plant die Anmeldung von Kurzarbeit. Am Standort Kindberg werden höchstbelastbare Nahtlosrohre für die weltweite Öl- & Gasindustrie produziert. Das Unternehmen hat eine Exportquote von mehr als 95 Prozent und ist seit Juni 2018 massiv von den 25-prozentigen US-Zoll-Tarifen auf Stahl- und Aluminiumprodukte („Section 232“) betroffen. Die Anmeldung von Kurzarbeit für bis zu 950 von aktuell 1.100 Mitarbeitern ab März 2020 soll dabei unterstützen, das aktuell schwierige wirtschaftliche Umfeld zu überbrücken, wie es heißt.
voestalpine (
Akt. Indikation: 22,73 /22,77, -1,34%)
FTSE Russell hat Ende Jänner 2020 bestätigt, dass die Vienna Insurance Group unabhängig nach den FTSE4Good-Kriterien bewertet wurde und die Voraussetzungen für die Aufnahme in die FTSE4Good-Indexreihe erfüllt hat. Die Aktie der VIG wurde erstmals Mitte 2007 in diesen Index aufgenommen und ist seither ununterbrochen gelistet. Der FTSE4Good wendet sich an Investmentbanken, Fondsmanager, Vermögensverwalter, Börsen, Aktienhändler und Berater, die ihre Veranlagung nach ethischen Aspekten ausrichten. Die Bewertung erfolgt in fünf Kategorien nach vorgegebenen Kriterien mittels Indikatoren. Die Kategorien sind: Umweltmanagement, Klimawandel, Menschen- und Arbeitsrechte, Arbeitsstandards und Korruptionsbekämpfung.
VIG (
Akt. Indikation: 24,90 /24,95, 0,30%)
Marinomed und die University of Utah haben eine wissenschaftliche Untersuchungen veröffentlicht, welche erste Hinweise auf "weitere signifikante Vorteile der innovativen Marinosolv® Plattform bei Augenerkrankungen im Bereich der Hornhaut liefern", wie Marinomed mitteilt. Die Studie ist ab sofort in der internationalen Fachzeitschrift IOVS (Investigative Ophthalmology & Visual Science) nachzulesen. „Die neuen Daten zeigen einmal mehr die Effektivität sowie die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten unserer klinisch validierten Marinosolv® Plattform. Damit wurde erneut bestätigt, dass durch Marinosolv® ein bekannter Wirkstoff in einer neuen Indikation potenziell mit deutlichen Vorteilen für den Patienten zur Anwendung kommen kann“, kommentiert Marinomed-CEO Andreas Grassauer.
Marinomed Biotech (
Akt. Indikation: 100,00 /102,00, 0,00%)
Die Analysten der Erste Group reduzieren das Rating für Palfinger von Kaufen auf Halten und nehmen das Kursziel von 38,9 auf 29,8 Euro zurück.
Palfinger (
Akt. Indikation: 27,15 /27,50, -1,35%)
Mit Anfang des Jahres wurde OwnAustria zu Own360. Damit wird der Internationalisierung Rechnung getragen. Seit Jänner zeigt das heimische Fintech, das nicht nur einen Standort-Fonds managt, sondern mit seiner App sehr stark im Bereich Finanzbildung aktiv ist, auch am deutschen Markt Präsenz. Die Ziele dort sind bereits definiert: Während es in Österreich per Ende 2019 rund 7.000 Fondseigentümer gibt, sollen in Deutschland bis Ende 2020 rund 25.000 neue Fondskunden dazukommen. Die App wird jedenfalls bereits gut angenommen. Nach nur zwei Wochen gibt es bereits 10.000 neue App-Nutzer in Deutschland. Das Konzept des vor ca. zwei Jahren lancierten Standortfonds ist schnell erklärt: Der Fonds, in den man über die Own360 App investieren kann, kauft Aktien von den 250 nach Absatz und Mitarbeitern wichtigsten börsennotierten Unternehmen des jeweiligen Landes. Als Miteigentümer profitiert man so vom Erfolg dieser Unternehmenund verdient quasi an seinem eigenen Alltag mit.
Konjunktur: In Österreich verlangsamte sich laut Wifo die Eintrübung der Industriekonjunktur im 4. Quartal. Wegen der anhaltend kräftigen Wertschöpfungszuwächse der Dienstleistungen wuchs die Wirtschaft mit 0,3% gegenüber dem Vorquartal insgesamt solide. In der Bauwirtschaft hingegen nahm die positive Dynamik im Jahresverlauf ab, im Jänner profitierte der Sektor aber vom milderen Wetter. Gleichzeitig schadete der milde Winter dem Tourismus offenbar nicht, die Nachfrage expandierte am Beginn der Wintersaison ungebrochen. Damit setzt sich der überdurchschnittliche Preisauftrieb in der Gastronomie und Hotellerie fort. Beherbergungsdienstleistungen verteuerten sich im Dezember gegenüber dem Vorjahr um 5,2%, Bewirtungsdienstleistungen um 3,3%, insgesamt stiegen die Verbraucherpreise um 1,7%.
(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 07.02.)
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