Die Raiffeisen Bank International hat vorläufigen Zahlen zufolge das Ergebnis vor Steuern im Jahresvergleich um 1 Prozent auf 1.767 Mio. Euro gesteigert, das Konzernergebnis ging um 3,4 Prozent auf 1.227 Mio. Euro zurück. Der Vorstand habe beschlossen, der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2019 die Ausschüttung einer Dividende von 1,00 Euro je Aktie vorzuschlagen (für 2018: 0,93 Euro). Dies ergäbe eine maximale Ausschüttungssumme von 329 Mio. Euro bzw. eine Ausschüttungsquote von 27 Prozent, so die Bank. CEO Johann Strobl zu den vorläufigen Geschäftszahlen 2019: „Wir haben 2019 ein sehr gutes Wachstum verzeichnen können und sind mit unserem Konzernergebnis zufrieden.“
RBI (
Akt. Indikation: 22,27 /22,38, 3,60%)
Auch der heimische Öl- und Gaskonzern OMV will eine höhere Dividende ausschütten. Die Aktionäre sollen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2,0 Euro je Aktie erhalten (1,75 Euro für 2018). Das Unternehmen hat im Geschäftsjahr 2019 den Jahresüberschuss um 8 Prozent auf 2,15 Mrd. Euro gesteigert. Der Konzernumsatz in 2019 konnte um 2 Prozent auf 23.461 Mio. Euro erhöht werden.
OMV (
Akt. Indikation: 44,48 /44,56, -2,22%)
Der Umsatz der voestalpine ging im 9-Monatsvergleich von 9,9 auf 9,6 Mrd. Euro um 3,8 Prozent leicht zurück. CEO Herbert Eibensteiner; „Der Konjunkturrückgang in unseren wichtigsten Märkten und Branchen sowie die im aktuellen Geschäftsjahr getätigten Sonderabschreibungen bzw. Vorsorgen wirken sich deutlich negativ auf das voestalpine-Ergebnis zum dritten Quartal 2019/20 aus. Gleichzeitig beginnen unsere in Umsetzung befindlichen Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogramme bereits Wirkung zu zeigen und wir sehen erste Anzeichen, dass es in einigen Geschäftsbereichen zu einer Stabilisierung der Nachfrage kommen könnte“. Er ergänzt: Die Segmente Bahninfrastruktur, Luftfahrtindustrie, die Schweiß- oder Lagertechnik zeigten den Angaben zufolge eine durchaus solide Entwicklung. Insgesamt verringerte sich das EBITDA im Jahresvergleich um -24,2 Prozent von 1,1 Mrd. Euro auf 837 Mio. Euro. Das EBIT beläuft sich angesichts des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes und der genannten Sondereffekte auf einen Negativbetrag von -82 Mio. Euro (Vorjahr: 526 Mio. Euro). Entsprechend der EBIT-Entwicklung kam auch das Ergebnis vor Steuern negativ bei -185 Mio. Euro zu liegen; das Ergebnis nach Steuern betrug -160 Mio. Euro. Während der Hard-Brexit laut voestalpine mit seinen negativen Auswirkungen nicht eingetreten ist, sind die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Epidemie in China, wo der Konzern neun lokale Produktionsgesellschaften betreibt, derzeit noch nicht absehbar, wie es heißt. Seitens Analysten gibt es bereits erste Statements: Das Analysehaus Jefferies hat das "Hold"-Rating mit Kursziel 21,50 Euro für voestalpine bestätigt. Das Stahlgeschäft habe sich besser entwickelt als gedacht, das Geschäft mit High Performance Materialien schlechter, so die Analysten. Die Analysten der Baader Bank bleiben bei ihrer Reduce-Bewertung und dem Kursziel von 22,0 Euro. Das Umfeld für voestalpine bleibe weiter herausfordernd. Die Analysten sehen nicht viel Raum für bedeutungsvolles Wachstum und erwarten im Jahresverlauf eine gewisse Verbesserung der Marge, getrieben durch eine leichte Verbesserung der Rendite (Rohstoff- / Stahlpreise) und erste Unterstützung durch interne Maßnahmen. Es bleibe jedoch fraglich, ob das Unternehmen die aktuellen Konsenserwartungen erreichen könne, so die Analysten. Die Nachfrage aus Hauptabnehmerbranchen wie Automotive (~ 34% des Gesamtumsatzes) oder Energie (15%) sei weiterhin schwach.
voestalpine (
Akt. Indikation: 23,53 /23,58, 2,01%)
Lenzing hat die im Mai 2018 angekündigte zweite Pilot-Fertigungslinie für ihr Filamentgarn TencelTM Luxe fertiggestellt. Für den Bau der Anlage wurden am Standort Lenzing 30 Mio. Euro investiert.
Lenzing (
Akt. Indikation: 70,30 /70,50, 0,86%)
Der Londoner Investor Impax Asset Management Group hat einen Anteil an Wienerberger in Höhe von 4 Prozent gemeldet (per 31.1. 2020). Als Aktionäre werden BNP Paribas Aqua (Lux) und BNP Paribas Aqua (France) in der Veröffentlichung genannt.
Wienerberger (
Akt. Indikation: 26,64 /26,74, -0,93%)
Die Raiffeisen Centrobank (RCB) wurde bei der Verleihung der Structured Retail Products (SRP) EMEA Awards in London in der Kategorie „Best Performance Austria“ zum Sieger gekürt.
Die Wiener Börse verzeichnet im Jänner 2020 Aktienumsätze von 4,63 Mrd. Euro (vs 5,39 Mrd. Euro im Jänner 2019 und 4,64 Mrd. Euro im Dezember 2019). Die fünf meistgehandelten österreichischen Aktien im Jänner 2020 waren Erste Group, OMV, voestalpine, RBI und Verbund.
(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 06.02.)
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