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DAX stolpert über stärkeren Euro – 1,19 US-Dollar im Blick (Jochen Stanzl, Christoph Scherbaum)

Der Euro bereitet den Anlegern am deutschen Aktienmarkt Bauchschmerzen. Daraus kann sich eine echte Kolik entwickeln, wenn die Gemeinschaftswährung ihre Stärke beibehält und die Verkäufer, die in der vergangenen Woche noch zur Stelle waren, dieses Mal dem Markt fernbleiben.

Wer verstehen will, warum der DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) gestern so dynamisch nach unten lief, muss nur darauf schauen, wie sich der Euro gegenüber dem Dollar zeitgleich entwickelte. Gerade im heutigen eher umsatzschwachen Handel bestimmen technisch getriebene Handelssysteme und Trader einen großen Teil des Geschäfts.

Die Situation im Euro/US-Dollar ist gerade brandgefährlich. Über 1,19 US-Dollar steigt die Wahrscheinlichkeit für eine impulsive Eindeckungsrally von Stillhaltern, die auf einen fallenden Euro setzen. Noch aber warten alle auf die Euro-Verkäufer, die vor acht Tagen um diese Zeit ebenfalls in den Markt kamen.

Eine dynamische Euro-Abwertung wäre der Impuls, der eine Bodenbildung im DAX aktivieren könnte.

Ein Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.



(23.11.2017)

Deutsche Börse, Frankfurter Börse, Handelssaal, Parkett, DAX, Händler, Bild: Deutsche Börse, (© Aussendung)


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Christoph Scherbaum

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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