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#althangrund: Querung - man hat das Gefühl, dass man nicht so recht willkommen ist (Christoph Weißenbäck via Facebook)

Viel positiven Zuspruch hatte Anfang 2018 die angekündigte Sanierung des öffentlichen Stiegenübergangs zwischen der Althanstraße und der Nordbergstraße auf Höhe der Post bekommen. Die in die Jahre gekommene Treppenanlage, die von vielen als Angstraum wahrgenommen wurde, sollte einer modernen Konstruktion weichen. Zudem wurde zwischen Bezirk und dem damaligen Bauträger des Althan Parks vereinbart, den Übergang mittels Lift barrierefrei zu gestalten. Sogar Renderings der neuen Anlage wurden veröffentlicht.

Kleiner Wermutstropfen schon damals: bis zur Fertigstellung des Althan Parks, die für Herbst / Winter 2018 geplant war, müsse man sich gedulden. Solange sollte der Übergang auch wegen der Umbauarbeiten gesperrt bleiben.

Ende 2018 war es dann so weit - die ersten Schlüsselübergaben an die neuen Bewohner wurden gefeiert. Bald darauf war auch der Lift auf Seite der Nordbergstraße fertig.

Auf Seite der Althanstraße tat sich hingegen nichts - kein Lift, Treppe gesperrt. Beim Bauträger wurde nachgefragt. Die Antwort im Jänner 2019 kam prompt und war nachvollziehbar: zu kalt - neuer Termin Februar/März.

Seit April ist nun alles fertig - der Stiegenaufgang auf beiden Seiten, auch der Lift auf der Althanstraße ist eingebaut. Dieser ist jedoch bis heute nicht zugänglich, da von einem Eisengitter versperrt.

Querungen zwischen dem Lichtental und dem Althangrund haben für viele AnrainerInnen eine besondere Bedeutung: man hat Ihnen eingeredet, dass sie diese brauchen, sogar an mehreren Stellen. Das wäre ein Mehrwert des sogenannten Althanquartiers, dem geplanten Neubau am Franz-Josefs-Bahnhof. Dafür müsste man dann jedoch höher bauen. Ob es eine derartige "Querungssehnsucht" tatsächlich gibt, darf angesichts des Desinteresses am bestehenden Übergang bezweifelt werden.

Und ja, einmal bei dieser Stiege angekommen, beschleicht einen das Gefühl, dass man als Querender nicht so recht willkommen ist. Die neue Tafel macht schnell klar, wer hier das Sagen hat und was nicht erlaubt ist. Es ist Privatgrund. Wer nicht weiß, dass es hier ein öffentliches Wegerecht gibt, zieht vielleicht weiter.

Wie eingangs erwähnt, gibt es die Vereinbarung, den Übergang barrierefrei zu machen. Nun sollte die Bezirkspolitik aktiv werden und die Umsetzung vorantreiben. Vielleicht geht sich auch noch ein Zusatzschild aus: "Öffentlicher Verbindungsweg zur Nordbergstraße bzw. Althanstraße".



(24.06.2019)



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Christoph Weißenbäck

via Facebook / externer Blogger



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