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ATX-Trends: AT&S, Bawag, Andritz, voestalpine, RBI ...

Mit teils deutlichen Verlusten starteten die wichtigsten Indizes in die neue Handelswoche. Ausschlaggebend dafür die weitere Eskalation im Handelsstreit zwischen den USA und China. Wie gestern Mittag veröffentlicht wurde, hat China zum befürchteten Gegenschlag ausgeholt und ab 1. Juni 2019 sollen knapp 2.500 US-Produkte mit 25 Prozent Importzoll belegt werden, nachdem vergangene Woche die USA die Zölle auf chinesische Waren von 10 auf 25 Prozent angehoben hatte. Da zu befürchten ist, dass es in dem Konflikt aufgrund der verhärteten Fronten so schnell zu keiner Lösung kommen wird, bleiben die Aktionäre und Investoren weiter verunsichert.

Auch die Wiener Börse konnte sich dem schwachen internationalen Trend nicht entziehen und ging mit einem Minus von 1,35 % aus dem Handel. Generell gab es keine Unternehmensnachrichten. An der Spitze der Kursverlierer AT&S (-4,41 %) gefolgt von Andritz (-3,363 %), voestalpine (-2,80 %) und RBI (-2,59 %). Neu ab heute im Top-Segment an der Wiener Börse die Aktie Frequentis - das Unternehmen ist Weltmarktführer bei Kommunikationssystemen für die Flugsicherung. Ausgabepreis der Aktie war 18 Euro.

Während der Goldpreis dank des Handelsstreits deutlich zulegen konnte, beendete der Ölpreis aufgrund der Konjunktursorgen der Marktteilnehmer den Handelstag mit schwächerer Tendenz. Von den Wirtschaftsdaten gibt es heute die ZEW Erwartung in Deutschland und den Importpreisindex in den USA.

Vörbörslich sind die Märkte etwas fester indiziert. In Asien schliessen die Börsen uneinheitlich. Von der Unternehmensseite berichtete bereits die BAWAG die Geschäftszahlen zum 1. Quartal 2019.
 

UNTERNEHMENSNACHRICHTEN

BAWAG

Das heimische Bankinstitut Bawag präsentierte heute seine Q1/19 Ergebnisse, die leicht über den Erwartungen der Analysten lagen. Die operativen Kernerträge stiegen im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 1,6% auf €287,1 Mio.. Während der Nettozinsertrag um 3,1% auf €214,5 Mio. gesteigert werden konnte, reduzierte sich der Provisionsüberschuss um 2,3% auf €72,5 Mio.. Das Ergebnis vor Steuern erhöhte sich aufgrund höherer operativer Kernerträge und niedrigerer operativer Aufwendungen sowie geringerer Risikokosten um 9% auf €127. Der Nettogewinn konnte ebenfalls deutlich um 11,8% auf €96,8 Mio. gesteigert werden. Die Cost/Income Ratio konnte um 1,2 Prozentpunkte reduziert werden und blieb mit 42,4% unter dem Jahresziel 2019 von unter 43%. Die CET1 Quote (unter Vollanwendung der CRR) stieg gegenüber dem Jahresende 2018 um 40 Basispunkte auf 14,9%, wobei die Effekte, die durch die Implementierung von IFRS 16 sowie die Akquisition in der Schweiz auftraten, absorbiert wurden. Der Ausblick für 2019 wurde bestätigt: es wird eine jährliche Wachstumsrate des Jahresüberschusses vor Steuern von 6% für 2019 und 2020 sowie ein absolutes Ziel von mehr als €600 Mio. im Jahr 2019 und €640 Mio. im Jahr 2020 prognostiziert. Darüber hinaus strebt das Unternehmen eine jährliche Dividendenausschüttung von 50% des Nettogewinns an.

 Q1/19: Operative Kernerträge: €287 Mio. (289e), Periodengewinn vor Steuern: €127 Mio. (121e), Nettogewinn: €96,8 Mio. (92,5e)



(14.05.2019)



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Mario Tunkowitsch

Research Wiener Privatbank

>> https://www.wienerprivatbank.com


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