Suchtpotenzial von Börse

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19.04.2018

Nicht selten kommt es vor, dass die Menschen in eine Sucht verfallen. Der Weg zur Sucht ist aber meist ganz kompliziert und nicht auf eine einzige Ursache zurückzuführen.

Wenn wir über die Abhängigkeiten sprechen, dann geht es oft um Alkohol, Drogen, Medikamente, Rauchen, Essstörungen und Glücksspiele. Aber eigentlich gibt es keinen Bereich unseres Lebens, in welchem wir nicht süchtig werden können. Ein paar Gläser Wein am Wochenende ist noch kein Wunsch oder Zwang, Alkohol zu konsumieren, eine Abnahme von ein paar Kilo vor dem Sommer ist keine Magersucht, online casino spiele ohne große finanzielle Verluste in Casinos, die für ein verantwortliches Glücksspiel stehen und sichere Spielumgebung anbieten ist kein pathologisches Spielen.

Und wie können die Börsen-Spekulationen zur Sucht werden? In der Börse geht es um Geld, und wenn es viel Geld gibt, dann pumpt das Adrenalin. Unter allen psychischen Abhängigkeiten ist die Börsensucht eine der gefährlichsten. Im Vergleich zu Spielsüchtigen, haben die Börsenzocker eine Illusion, dass sie alles kontrollieren können. Die Zocker, die im Casino spielen, glauben an Zufall geben sich dem Glück nur geschlagen oder erarbeiten ein Algorithmus, eine Strategie, die ihre Chancen maximiert. Außerdem versuchen die Spieler die Kontrolle über ihr Verhalten nicht zu verlieren, weil sie dank den Medien aufgeklärt sind, dass Glücksspiele süchtig machen können.

Die Börsenzocker möchten alles im Griff haben, verstehen aber nicht, dass ihre „Investments“ sie auch in die Abhängigkeit treiben können. Leider redet man beim Börsentrading nur um Investment und Rendite, niemand bezeichnet das als Einsatz und Gewinn, obwohl das wirklich dasselbe ist. Die Börsensucht ist einfach weniger erforscht und deswegen verstehen die Betroffenen nicht, dass sie krank sind.

Die Symptome der Spielsucht und der Börsensucht sind ähnlich. Die beiden beginnen mit dem positiven Anfangsstadium. Man zockt gelegentlich, genießt das Spiel und betrachtet es als eine nette Freizeitaktivität. Die größeren Gewinne führen aber zu einer Verlockung. Die nächste Phase heißt die Phase des Verlierens oder das Gewöhnungsstadium.  Man verliert schon die Kontrolle oder spielt mit geliehenem Geld. Die Schulden werden von den Verwandten und Freunden geheim gehalten. Das Trading nimmt einen wichtigen Teil im Leben ein, sodass die Freude am Leben von gewinn abhängig wird. Die dritte Phase ist das Suchtstadium. Das ist schon eine hoffnungslose Phase, da der Börsentrader zum schwarzen Schaff wird, weil er keine rationalen Grenzen für den Einsatz und die Dauer von seiner Leidenschaft hat.

Der Ausstieg aus der Sucht gibt es immer. Zögern sie mit der Entscheidung, die Abhängigkeit zu überwinden, nicht hinaus.




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Wenn wir über die Abhängigkeiten sprechen, dann geht es oft um Alkohol, Drogen, Medikamente, Rauchen, Essstörungen und Glücksspiele. Aber eigentlich gibt es keinen Bereich unseres Lebens, in welchem wir nicht süchtig werden können. Ein paar Gläser Wein am Wochenende ist noch kein Wunsch oder Zwang, Alkohol zu konsumieren, eine Abnahme von ein paar Kilo vor dem Sommer ist keine Magersucht, online casino spiele ohne große finanzielle Verluste in Casinos, die für ein verantwortliches Glücksspiel stehen und sichere Spielumgebung anbieten ist kein pathologisches Spielen.

Und wie können die Börsen-Spekulationen zur Sucht werden? In der Börse geht es um Geld, und wenn es viel Geld gibt, dann pumpt das Adrenalin. Unter allen psychischen Abhängigkeiten ist die Börsensucht eine der gefährlichsten. Im Vergleich zu Spielsüchtigen, haben die Börsenzocker eine Illusion, dass sie alles kontrollieren können. Die Zocker, die im Casino spielen, glauben an Zufall geben sich dem Glück nur geschlagen oder erarbeiten ein Algorithmus, eine Strategie, die ihre Chancen maximiert. Außerdem versuchen die Spieler die Kontrolle über ihr Verhalten nicht zu verlieren, weil sie dank den Medien aufgeklärt sind, dass Glücksspiele süchtig machen können.

Die Börsenzocker möchten alles im Griff haben, verstehen aber nicht, dass ihre „Investments“ sie auch in die Abhängigkeit treiben können. Leider redet man beim Börsentrading nur um Investment und Rendite, niemand bezeichnet das als Einsatz und Gewinn, obwohl das wirklich dasselbe ist. Die Börsensucht ist einfach weniger erforscht und deswegen verstehen die Betroffenen nicht, dass sie krank sind.

Die Symptome der Spielsucht und der Börsensucht sind ähnlich. Die beiden beginnen mit dem positiven Anfangsstadium. Man zockt gelegentlich, genießt das Spiel und betrachtet es als eine nette Freizeitaktivität. Die größeren Gewinne führen aber zu einer Verlockung. Die nächste Phase heißt die Phase des Verlierens oder das Gewöhnungsstadium.  Man verliert schon die Kontrolle oder spielt mit geliehenem Geld. Die Schulden werden von den Verwandten und Freunden geheim gehalten. Das Trading nimmt einen wichtigen Teil im Leben ein, sodass die Freude am Leben von gewinn abhängig wird. Die dritte Phase ist das Suchtstadium. Das ist schon eine hoffnungslose Phase, da der Börsentrader zum schwarzen Schaff wird, weil er keine rationalen Grenzen für den Einsatz und die Dauer von seiner Leidenschaft hat.

Der Ausstieg aus der Sucht gibt es immer. Zögern sie mit der Entscheidung, die Abhängigkeit zu überwinden, nicht hinaus.


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