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Nimmt der Goldpreis die wichtige Widerstandszone bei $1.300? (trading-treff.de, Christoph Scherbaum)

Geehrte Leser, in meinem heutigen Beitrag gehe ich der Frage nach, ob der Goldpreis die $1.300 Marke überwinden kann. Der abgebildete Wochenchart des in New York gehandelten Gold -Futures zeigt die Kursentwicklung seit Oktober 2015. Jede abgebildete Kerze (Candlestick) stellt die Kursbewegung einer Woche dar. Nun also zur alles entscheidenen Frage: Nimmt der Goldpreis die $1.300 Marke?

Aus Sicht des Wochencharts liegt beim Gold-Future eine große Seitwärtsbewegung vor, die sich über die letzten zwei Jahre erstreckt. Der Goldpreis ist in dieser Zeit zwischen $1.045 (Tief von Dezember 2015) und $1.377 (Hoch aus dem Juli 2016) gependelt.

Gold-Future Wochenchart - Nimmt der Goldpreis die $1.300 Marke?
Gold Chart

In den letzten fünf Wochen konnte der Goldpreis wieder Stärke zeigen, nachdem die $1.200 Marke im Juli erfolgreich getestet wurde.

Trendindikatoren sind positiv – Nimmt der Goldpreis die $1.300 Marke?

Der Goldpreis bewegt sich aktuell über unseren drei wichtigen Trendindikatoren, dem 20-Wochen-, dem 50-Wochen- und dem 200 Wochen Gleitenden Durchschnitt (blaue, grüne und braune Linien im Chart), was grundsätzlich positiv zu werten ist.

Im Chart eingezeichnet sind auch zwei wichtige Aufwärtstrendlinien und die mittelfristige Abwärtstrendlinie, die aktuell bei ca. $1.285 verläuft und in der vergangenen Woche durchbrochen wurde. Auch das ist ein positives Zeichen.

Die wichtige Widerstandszone bei $1.300

Allerdings konnte die psychologisch wichtige $1.300 Marke noch nicht genommen werden.

Wir blicken jetzt auf den dritten Anlauf, nachdem der Goldpreis schon im April und Juni dieses Jahres an der $1.300 Marke gescheitert war. Diese wichtige Widerstandszone ist im abgebildeten Wochencharts mit einem roten Balken gekennzeichnet.

Fazit zur Frage, ob Gold die 1.300 USD überwinden kann:

Der abgebildete Wochenchart kann als neutral bis verhalten positiv eingeschätzt werden, denn es liegt noch keine Trendstrukutur in Form von steigenden Tiefs und steigenden Hochs vor.

Es bleibt abzuwarten, ob der wichtige Widerstandsbereich bei $1.300 überwunden werden kann. Erst dann würden neue Investment-Kaufsignale entstehen.

Die Wahrscheinlichkeit für einen weiter steigenden Goldpreis kann aktuell mit ca. 65 % bewertet werden. Das nächste Kursziel sollte dann das Novemberhoch bei $1.338,3 sein, was in den nächsten Wochen erreicht werden könnte. Erst ein Kursrückgang unter das aktuelle Wochentief bei $1.257,1 würde das postive Chartbild wieder neutralisieren.

Weitere Trading-Ideen finden Sie in der Rubrik Trading hier auf Trading-Treff. Umfassende Analysen zu anderen Themen rund um Wirtschaft und Börse finden Sie hier.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und eine erfolgreiche Börsengeschäfte.

Bis zum nächsten Mal sagt Ihr Karsten Kagels.

Quelle: Gold-Chartanalyse

Dieser Beitrag von Karsten Kagels wurde von trading-treff.de zur Verfügung gestellt. Dort gibt es Analysen, Wissen und Emotionen zum Trading.

Karsten Kagels hat fast 30 Jahre Trading- und Börsenerfahrung, Neben dem Eigenhandel ist er Signalgeber für Forex, CFDs, DAX -Future und Goldaktien. Außerdem betreibt er einen gut besuchten und interessanten Trader-Blog. Seine Handelsstrategien basieren auf Price Action und Intermarket Analyse. Es ist der Übersetzer und Herausgeber der Elliott-Wave-Literatur von Robert Prechter und der Tradingbücher von Joe Ross (Vorläufer der heutigen Markttechnik).

 



(14.08.2017)

Goldbarren, Gold http://www.shutterstock.com/de/pic-156792248/stock-photo-many-gold-bars-or-ingot.html, (© www.shutterstock.com)


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Christoph Scherbaum

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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