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General Electric (Christian W. Röhl)

Es gab eine Zeit, da galt General Electric unter Analysten und Investoren als leuchtendes Vorbild für „unsere“ Siemens : Während der Münchener Industrie-Koloss mit seiner gewachsenen Unternehmenskulturetwas angestaubt wirkte, wurde das US-Konglomerat von Manager-Ikone Jack Welch und seinen Mannen eiskalt auf Rendite und „Shareholder Value“ getrimmt.Nachhaltig war das nicht. Denn während Siemens sich seit über einem Vierteljahrhundert keine Dividendenkürzung geleistet hat, gehört General Electric seit der Finanzkrise nicht mehr zum DividendenAdel. Gleichzweimal musste die Ausschüttung gesenkt werden. Seitdem stehen zwar wieder sieben Erhöhungen in Folge zu Buche – doch nach wie vor liegt die Dividende mehr als 20% unter dem Rekord au...     » Weiterlesen


 

Whole Foods Market (Christian W. Röhl)

Eigentlich sind die USA ja nicht unbedingt für vitaminreiche und nachhaltige Esskultur bekannt. Gleichwohl gibt es im Stammland von „Mac’n’Cheese“ eine Bio-Supermarktkette mit über 450 Filialen: Whole FoodsMarket (WFM) erwirtschaftet mit ebenso gesunden wie teuren Lebensmitteln Margen, von denen gewöhnliche Einzelhändler nur träumen können.Für den DividendenAdel reicht es dennoch nicht. Denn Whole Foods Market hat zwar 2004 erstmals ausgeschüttet, sich aber während der Finanzkrise eine zweijährige Auszeit genommen. Seitdem wird ein neuer,bislang makelloser Track Record aufgebaut: Sieben Anhebungen in Folge, dazu gab’s 2012 – quasi als Nachzahlung für die ausgefallenen Dividenden – eine fette Sonderausschüt...     » Weiterlesen


 

Telenor (Christian W. Röhl)

Wie die meisten Infrastruktur-Aktien locken auch Telefongesellschaften inzwischen mit satten Dividendenrenditen: Kalkulierbare Cashflows und limitierte Wachstumsaussichten ermöglichen hoheAusschüttungsquoten, die vielfach sogar oberhalb des DividendenAdel-Korridors (25-75%) liegen.So sehr wie Telenor schießen allerdings nur wenige Telefonfirmen über’s Ziel hinaus. Die Norweger haben in den letzten drei Jahren das Doppelte ihrer Überschüsse an die Anteilseigner ausgekehrt. Und selbst aufBasis bereinigter Ergebnisse liegt die Payout-Quote noch jenseits von 100% – das lässt sich nicht ewig durchhalten.Hinter der 5,7%-igen Dividendenrendite steht deshalb perspektivisch ein dickes Fragezeichen. Zumal Telenor schon 2009 bewiesen hat, dass man es mit der Zuverlä...     » Weiterlesen


 

Omega Healthcare (Christian W. Röhl)

Mit einem Börsenwert von umgerechnet 5,5 Mrd. ist Omega Healthcare die viertgrößte der auf Gesundheits- und Pflege-Einrichtungen spezialisierten US-Immobiliengesellschaften – ein herausforderndes Umfeld.Denn einerseits arbeiten die REITs (Real Estate Investment Trusts) traditionell mit hohem Finanzierungshebel und sind deshalb anfällig für Zinserhöhungen. Andererseits schwebt über dem Health Care-Sektor dasDamoklesschwert der von der Trump-Regierung angekündigten Gesundheitsreform.Entsprechend hoch sind die Risikoprämien. Nicht wenige Aktien weisen Dividendenrenditen von 7% auf. Omega Healthcare bietet sogar noch einen Schnaps mehr – obwohl die Kennzahlen solide sind. Zurblitzsauberen Historie mit 15 Anhebungen in Folge gesellt sich eine Payout-Rati...     » Weiterlesen


 

AstraZeneca (Christian W. Röhl)

Wie einige große Pillendreher leidet auch AstraZeneca an akuter Ausschüttungs-Arthrose: Man versucht die Aktionäre mit einer satten Dividendenrendite bei Laune zu halten – muss dafür aber die Payout-Quoteüber die Maßen strapazieren.Bis 2014 haben die Briten, gemessen am Börsenwert immerhin der zwölfgrößte Pharma-Konzern der Welt, rund die Hälfte ihrer Erträge ausgeschüttet. Seitdem jedoch ist die Quote explodiert. Selbst auf Basisbereinigter Gewinne liegt der Payout im Durchschnitt bei fast 100%.So etwas funktioniert auf Dauer nur mit ganz wenigen Geschäftsmodellen, etwa bei einigen Dienstleistern oder auch bei Tabak-Firmen. Pharmafirmen hingegen sollten Geld für Forschung und Entwicklungzurücklegen – sonst wird ...     » Weiterlesen


Christian W. Röhl
DividendenAdel ist der unabhängige Wegweiser für alle, die lieber Aktien von profitablen Unternehmen halten statt ihr Geld in windige Finanzprodukte zu stecken.
Nach der aus unserem Manager Magazin-Bestseller bekannten Methodik des „Magischen Vierecks“ analysieren wir fortlaufend die Ausschüttungsqualität von mehr als 2.500 deutschen und internationalen Börsenfirmen – für institutionelle Kunden, vor allem aber für unser eigenes Vermögen.
Hier im Blog geben wir Einblicke in unseren Investment-Alltag: Studien, Strategien, Statements – garniert mit Dividenden-Ideen aus aller Welt.
 

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