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DAX-Analyse am Morgen: 13.000 Punkte weiter auf dem Prüfstand (Gastautor, Christoph Scherbaum)


Zunächst sah es gestern ganz danach aus, als ob der DAX  (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) tatsächlich zu einem „mustergültigen Pullback“ ansetzen würde, denn nach einem neuerlich gestiegenen BIP (+0,8%) kletterte auch der DAX bis auf sein Intraday-Top bei 13.139 Punkten. Der positive Impuls währte aber nicht lange, und die Kurse sackten im weiteren Verlauf wieder in Richtung 13.000er-Marke zurück. Wie schon am Vortag, konnte diese Schlüsselstelle jedoch ein weiteres Mal per Tagesschluss verteidigt werden, allerdings (und das gibt jetzt zu denken) wird der DAX am Mittwochmorgen vorbörslich auf nur noch 12.960 Punkte taxiert.

Das Risiko auf der Unterseite bleibt also (vorerst) bestehen. Das heißt: Rutscht der deutsche Leitindex auf Schlusskursbasis unter die 13.000er-Schwelle, müsste zunächst mit einem Test des Juni-Tops bei 12.952 gerechnet werden. Finden die Notierungen auch dort keinen Halt, droht sogar eine Ausweitung der Korrektur bis in den Bereich um 12.829/12.800 bzw. bis zur Volumenspitze bei 12.730 Zählern.

Demgegenüber wäre der Rücksetzer der vergangenen Sitzungen als trendbestätigendes Pullback zu werten, sofern es den Bullen gelingen sollte, das Ruder noch einmal herumzureißen. Dafür müssten die Blue Chips aber zwingend (auf den Schlusskurs achten!) die erste Hürde bei 13.095/13.100 zurückerobern. Gelingt dort der Ausbruch, könnte sich die Aufwärtsbewegung bis an die nächsten Bremsbereiche bei 13.220 bzw. 13.341 fortsetzen, bevor die Kurse noch einmal auf die 13.400er-Barriere treffen würden.

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets

 



(15.11.2017)

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Christoph Scherbaum

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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