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Korrektur voraus?! (Prime Quants, Christoph Scherbaum)


Zunächst möchte ich mich bei Ihnen allen bedanken, die mir – beziehungsweise dem Brautpaar – so viele Glückwünsche übermittelten! Mit dieser Anteilnahme habe ich tatsächlich nicht gerechnet, umso größer ist die Freude darüber! Unerwartet zahlreich waren auch die vielen Rückfragen, die Sie uns zum Thema „pqTadeSetups“ gestellt haben, unserem neuen Trading-Service, den wir in der vergangenen Woche an den Start gebracht haben. Im Vordergrund stand dabei die Frage, wo Sie die pqTradeSetups finden können, und das ist ganz einfach erklärt: WENN Sie bereits über einen Zugang zu unserem PQ+ Login-Bereich verfügen, dann geht es, nachdem Sie sich mit Ihren persönlichen Zugangsdaten bei PQ+ eingeloggt haben, über den Button „Trading-Services“ zur Übersichtsseite, wo Sie in der linken Spalte die Rubrik EMAIL-SERVICES finden:

Dort angekommen, können Sie beim Kästchen der pqTradeSetups einen Haken setzen, und schon sind Sie ab der nächsten Ausgabe des börsentäglich erscheinenden Trading-Services dabei!

Falls Sie NOCH KEINEN Zugang zum PQ+ Login-Bereich haben, DANN geht es beinahe genauso schnell, Sie müssen sich vorher nur noch kurz über unsere Startseite www.prime-quants.de registrieren; dazu scrollen Sie bitte einfach nach unten und folgen dem „Los geht’s“-Pfad zum kostenfreien 30-Tage-Test:

Sobald Sie sich erfolgreich registriert haben, gilt das bereits beschriebene Szenario – Häkchen beim pqTradeSetups-Kästchen setzen, und Sie sind ab dem nächsten Handelstag dabei! So, dies alles zum Thema „In eigener Sache“, das wir an dieser Stelle heute vor allem deshalb etwas ausführlicher behandeln konnten, weil an den Märkten nichts los war. Zumindest nichts Gutes:

Korrektur voraus?!

Ja, Sie haben richtig gesehen, da befindet sich sowohl ein Frage-, als auch Ausrufezeichen hinter dem Wort „Korrektur“. Denn, um die Kirche vorerst im Dorf zu lassen, was wir im Augenblick im DAX  (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) sehen, ist zunächst in der Kategorie Rücksetzer einzustufen. Schließlich hat der Index bislang lediglich das offene 250-Punkte-Gap aus dem April geschlossen und damit „nur“ die Übertreibung aus den Monaten Mai und Juni korrigiert. Moment, korrigiert? Da ist es ja schon wieder, dieses Wort, diesmal als Verb getarnt. Beim Blick in den Chart fällt nämlich auf, dass sich seit dem Allzeithoch vom 20. Juni bei 12.951,54 Punkten ein waschechter Abwärtstrend einzeichnen lässt.

Für den gibt es viele Gründe – Eurostärke, Dieselschwäche, durchwachsene Unternehmenszahlen (in dieser Woche bspw. von Henkel ) und seit Neuestem das unwürdige Säbelrasseln zwischen dem US-amerikanischen Präsidenten Trump und seinem Gegenspieler Kim Jong Un aus Nordkorea. Das wurde in dieser Woche selbst dem rekordverliebten Dow Jones zu viel, der sein jüngstes Alltime-High am Dienstag zwar noch auf 22.179 Punkte ausbauen konnte, danach aber in den Rückwärtsgang schaltete. Für den DAX bedeutet das zusätzlichen Druck, mittlerweile ist das Börsenbarometer sogar an der runden 12.000er-Marke aufgeschlagen. Beziehungsweise darunter, am Freitag standen 11.946,13 Punkte auf der Anzeigetafel. Das ist der tiefste Stand seit dem 20. April. Und damit das Ende der Sommer-Rallye 2017. Ob es auch der Anfang einer größeren Korrektur wird, werden wir in den kommenden Sitzungen sehen. Erste mögliche Kursziele finden Sie jedenfalls schon einmal in der nachfolgenden „Watchliste“!

PrimequantsEin Beitrag von Sebastian Jonkisch von Prime Quants

Prime Quants verfasst und veröffentlicht Finanzpublikationen für institutionelle und private Anleger, die ihre Börsengeschäfte selbst in die Hand nehmen möchten. Das angebotene Spektrum erstreckt sich von kostenfreien Markt- und Einzelwertanalysen über komplexe Research-Studien bis hin zu täglichen Prognosen und realen Trades. Weitere Informationen unter www.prime-quants.de. Dort erhalten Sie auch den kostenlosen Newsletter Market Mover.

 



(13.08.2017)

Frage, Fragezeichen, Sicher, Unsicher, Volatilität, Vola (Bild: Pixabay/qimono https://pixabay.com/de/fragezeichen-wichtig-anmelden-1872634/ )


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Christoph Scherbaum

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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