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DAX stößt bei 11.600 auf harten Widerstand. Autobauer und Banken im Fokus! (Frank Weingarts)


Der Auftakt in das neue Börsenjahr verlief mehrheitlich freundlich. Die deutschen Aktienbarometer schoben sich in der ersten Handelswoche zwischen 0,2 Prozent (MDAX) und 1,5 Prozent (TecDAX ) nach oben. Das Plus entstand jedoch primär am Montag. Seither pendeln die Indizes in einer engen Range.

Im DAX stützten vor allem die beiden Bankaktien Commerzbank und Deutsche Bank sowie VW (Aussicht auf eine baldige Entscheidung im Abgasstreit) und ProSiebenSat.1. Bei den Nebenwerten fielen unter anderem Medigene (positive Stimmung im Biotech-Sektor), Leoni (Spekulation auf eine weitere Erholung am EU-Automarkt), Airbus (starker Dollar) und SGL Carbon (technischer Rebound nach Kurssturz im Oktober/November) positiv auf.

Die US-Märkte konnte ebenso wie die meisten europäischen Indizes mit einem Wochenplus ins Jahr starten. Die 20.000 Punktemarke konnte der Dow Jones Industrial Average Index jedoch noch nicht überwinden. Ob dies in der kommenden Woche gelingt bleibt abzuwarten. Schließlich halten sich viele Anleger im Vorfeld der Amtsübernahme von Donald Trump am 20. Januar noch etwas zurück. In der kommenden Woche stehen derweil einige wichtige Wirtschaftsdaten an. Zudem startet die Berichtssaison. Möglicherweise können sie die nötigen Impulse liefern um DAX & Co aus der Lethargie der vergangenen Tage zu reißen.

Trader aufgepasst:

Am 30. Januar 2016 findet im Traderhotel in Lohr ein Einsteiger-Seminar mit Adrian Schmid und Ajder Valiev vom Handelsbüro Berlin statt. Unterstützt werden sie dabei von Sebastian Bleser, Experte für Hebelprodukte bei HVB onemarkets. Weitere Infos gibt es unter:

https://www.onemarkets.de/de/service/webinare-messen/seminar-start-in-den-profitablen-handel.html

Unternehmen im Fokus

Am Wochenende richten sich noch die Blicke vieler Investoren nach Las Vegas. Dort findet aktuell die Consumer Electronic Messe CES statt. Einem Bericht auf heute.de zufolge stehen dort neben dem Elektrischen und autonomen Fahren unter anderem 4K-Fernsehgeräte, 5G-Smartphones, alles rund um Virtual Reality und smarte Gadgets im Fokus. Techkonzerne und Trendsetter könnten in den kommenden Tagen somit auch an den Börsen ins Rampenlicht der Anleger rücken.

Zahlreiche Automanager werden von der CES aus weiter nach Detroit fliegen. Dort öffnet am Sonntag die Detroit Auto Show die Pforten. Neben neuen Modellen rücken auch hier technische Neuerungen rund um das E-Auto und autonomes Fahren in den Fokus. Anleger sollten also die Aktien der deutschen Autobauer BMW , Daimler und VW kommende Woche im Auge behalten.

Kommende Woche wird die Deutsche Lufthansa Verkehrszahlen für Dezember melden. Die Aktie war zum Wochenschluss der größte Verlierer im DAX®. Der steigende Ölpreis und eine Verkaufsempfehlung machte der Airline zu schaffen.

Ende der kommenden Woche startet zudem der Datenreigen in den USA. So werden unter anderem die Finanzriesen JP Morgan und Wells Fargo Zahlen veröffentlichen. Die (Spekulationen auf die) Daten könnte auch die Aktie von Commerzbank und Deutsche Bank kommende Woche bewegen.

Wichtige Termine

09.01.: Japan – Märkte geschlossen

09.01.: Deutschland – Industrieproduktion, November

10.01.: China – Verbraucherpreise, Dezember

12.01.: Europa – Industrieproduktion Euro-Zone, November

12.01.: USA – Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe für die Woche bis zum 7. Januar

13.01.: USA – Einzelhandelsumsatz, Dezember

Charttechnischer Ausblick: DAX®

Widerstandsmarken: 11.600/11.880/12.450 Punkte

Unterstützungsmarken: 11.000/11.380 Punkte.

Der DAX pendelte nach einem starken Auftakt am Montag den Rest der Woche in einer engen Range zwischen 11.530 und 11.630 Punkten. Anleger sollten einen Ausbruch aus dieser Range abwarten ehe sie einsteigen. Hin und her macht bekanntlich Taschen leer. Auf der Oberseite hat der DAX die Chance auf einen Anstieg auf 11.880 und im weiteren Verlauf bis zum Allzeithoch. Dazu muss jedoch die Zone 11.600/11.630 Punkten deutlich überwunden werden. Bricht der Index unter 11.380 Punkte ist derweil mit einer Korrektur bis 11.000 Punkte zu rechnen.

Hilfe zur Bestimmung des Chance-Risiko-Verhältnisses des Trades und zur Suche des individuell passenden Produkts bietet ihnen das CRV-Trading-Tool auf dem onemarkets tradingdesk.



(09.01.2017)

Börse Frankfurt DAX


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Frank Weingarts

Anlage- und Hebelprodukte, UniCredit onemarkets

>> http://www.onemarkets.de/de.html


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